Viele Mütter haben Erfolg!

Sachbücher

- Susanne Fröhlich (u.a. "Moppel Ich", www.fischerverlage.de)

- Regina Masaracchia (u.a. "Gestillte Bedürfnisse", www.fidibus-verlag.de)

- Nora Imlau ("Crashkurs Baby", www.gu.de)

Caroline Oblasser (u.a. "Luxus Privatgeburt", www.editionriedenburg.at)

- Dora Schweitzer ("Stillen", www.medizinverlage.de)

- Laura Tavella ("Wir wollen stillen", www.tologo.de)

- Julia Dibbern ("Geborgene Babys", www.anahita-verlag.de

- Lini Lindmayer ("Windelfrei? So geht´s!",www.tologo.de)

- Carola Eder ("Auf den Spuren des Glücks", www.tologo.de)

- Corinna Knauff ("Ich bin eine gute Mutter", www.campus.de)

Yvonne Salmen ("50 Tipps gegen Stress für Müttern", ) 

Roman

- Stephanie Schneider (u.a."Warum Mama eine rosa Handtasche braucht", www.randomhouse.de)

- Chiara Monte ("Skalpell und Schwesternhäubchen", www.editionriedenburg.at)

- Tanja Wekwerth (u.a. "Mitternachtsmädchen", www.droemer-knaur.de)

- Emily Bold ("Gefährliche Intrigen", kindle edition) 

- Karolin Ziegler ("Bellende Socken und muhende Unterhosen", www.bod.de)

Lisa Harmann, Caroline Rosales ("Ich glaub mich tritt ein Kind", www.dtv.de

- Sabine Leipert ("Wackelkontakte", www.fischerverlage.de

- Einleen Schlüter ("Geliebte Nanny", www.aavaa.de

- Eva-Ruth Landys ("Die dritte Sünde", www.bookspot.de)

- Kathrin Corda ("Cappuccino fatale", www.piper.de)

- Heike Wanner ("Der Tod des Traumprinzen", www.ullsteinbuchverlage.de)

- Tina Birgitta Lauffer ("Mama-Alarm", http://medienbuero-fuchs.de)

- Heike Abidi ("Zimtzuckerherz", http://www.schwarzkopf-verlag.net

 

Kinderbuch

- Heidemarie Brosche ("Vampi-Schlampi", www.editionzweihorn.de)

- Regina Masaracchia (Ein Baby in unserer Mitte", www.editionriedenburg.at)

- Sofie Capasso ( "Die Geschichten-Schatzinsel", www.bod.de)

- Mara Andeck ("Wen Küss ich und wenn ja, wie viele?, http://www.luebbe.de/Buecher/Kinder)

Interviews mit anderen, erfolgreichen, schreibenden Müttern:

Kurzinterview mit Susanne Fröhlich, 2 Kinder, "Moppel ich" (Krüger Verlag)

 

 

 

Kurzinterview mit der Autorin Regina Masaracchia, 3 Kinder, "Gestillte Bedürfnisse" (Fidibus Verlag)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Nachdem ich meinen Elternratgeber zum Thema "Lippen-Kiefer-Gaumenspalte" fertig hatte, wollte ich auch nioch einen Stillratgeber schreiben. Das Thema faszinierte mich schon immer und ich war bereits sehr belesen und erfüllt vom Stillen meines 3. Kindes.

Es war der selbe Verlag (Oesch Verlag), wie beim vorherigen Buch. Als ich das erste Buch fertig hatte und meine 2. Idee vortrug, waren sie sofort einverstanden. Die Bücher wurden jetzt neu und mit neuem Cover, im Fdibus verlag aufgelegt. 

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Circa 1 Jahr

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Dass Stillen, gekoppelt mit Wissen erstens sehr wichtig und gesund für Mutter und Kind ist und das Stillhindernisse und Schweirigkeiten überwunden werden können. Um das Buch Besonders zu machen, habe ich Kommentare von prominenten Persönlichkeiten zum Thema eingebracht. Es war sehr spannend die Promis zu kontaktieren und mit ihnen zu kommunizieren! 

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Dass ich mich noch mehr mit diesem so wichtigen und elementaren Thema, das leider viel zu sehr unterschätzt wird, auseinandergesetzt habe. Ich habe dann auch die Zusatzausbildung zur Still- und Laktationsberaterin IBCLC in Bozen gemacht, um meine Wissenslücken zu füllen und einen international anerkannten Titel als Fachperson zu haben.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?

Nein, da ich auf Sizilien wohne, würde das schwer sein. Ich  vermittle mein Wissen in meinem Beruf, den ich in der Uniklinik Palermo ausübe. Hier erwarten mich die Mütter oft schon auf dem Flur!

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Das ist oft schwer, denn wenn mich die Leidenschaft gepackt hat, dann gibt es kein Halten mehr. Ich habe mir jetzt eine Putzfrau gegönnt. Und mein Mann hilft mir sehr viel! Ohne seine Hilfe und sein Verständnis wäre es nicht möglich! Meine Kinder kennen mich nicht anders, als schreibend. Ich schreibe und mache die anderen Dinge nebenbei. Der Computer ist in einem Durchgangszimmer, mitten im Leben, sodass ich nie den Faden zu meinen Kindern verliere. Alleine und mir Ruhe schreibe ich dann, wenn sie in der Schule sind.

8) Deine Homepage:

www.masaracchia.de/regina, www.schreibspasssizilien.jimdo.com

www.stillenbeispalte.de, www.stillenimkrankenhaus.de

 

Kurzinterview mit Martina Gercke, 2 Kinder, "Holunderküsschen", (Mvg Verlag)

1)      1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

- Eigentlich kam mein Wunsch zu schreiben erst sehr spät. Meine Kinder haben mich tatsächlich auf die Idee gebracht. Ich habe den beiden immer selbstausgedachte Gute-Nacht-Geschichten erzählt als sie klein waren. Meine Tochter hat sich diese Geschichten irgendwann mal als Buch zu Weihnachten gewünscht. Das war der Startschuss zu meinem ersten Buch und gleichzeitig meine Motivation.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

- In meinem speziellen Fall, hat der Verlag mich gefunden. Mein Buch war bereits als eBook bei Amazon erhältlich, als mich der Geschäftsführer des MVG Verlags angeschrieben und gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, mein Buch bei Ihnen zu verlegen. Sechs Wochen später war es dann schon soweit J

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

- Ungefähr 5 Monate mit einigen Unterbrechungen. Ich kann es immer nicht so genau sagen, da ich ja weiterhin in meinem Beruf als Kabinenchefin arbeite und somit nicht so regelmäßig schreiben kann, wie andere Autoren. Ich muss mir meine Zeit zum schreiben neben Beruf und Familie immer ziemlich einteilen. Deshalb habe ich es mir auch angewöhnt im Café zu schreiben, um nicht gestört zu werden.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

- Gute Unterhaltung abzuliefern. Ich möchte, dass meine Leser den Alltag vergessen können und in meiner Geschichte eintauchen und sich wohlfühlen. Wenn ich ihnen beim lesen dann noch ein Lächeln aus Gesicht zaubern kann, habe ich mein Ziel erreicht.

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

- Ich habe dadurch eine Menge interessante neue Menschen kennengelernt, die mich jeden Tag aufs Neue motivieren. Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich einige meiner Leserinnen/er und Blogger getroffen, was mein absolutes Highlight bisher war. Toll, wenn man die Gesichter hinter den Namen sieht! Auch die Möglichkeit mich mit anderen Autoren auszutauschen ist toll. Zum Beispiel Kai Meyer, den ich schon lange als Autor bewundere. Wir haben uns auf der Buchmesse getroffen und stundenlang geredet. Das war sehr schön. Ebenso Britta Sabbag, der ich durch Zufall in die Arme gelaufen bin. Eine absolut humorvolle, lebenslustige Frau. Meine Arbeit als Autor ist relativ einsam und genau deshalb empfinde ich es als eine Bereicherung mich mit diesen tollen Kollegen austauschen zu können. Das gab es vor meinem Erfolg nicht in dieser Form nicht.

Und natürlich ganz viel Spaß und Motivation. Ein Buch zu schreiben ist eine Sache, die Rückmeldung der Leser/innen eine ganz andere und sehr schöne Erfahrung, die sich mit nichts aufwiegen lässt.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Nein, jedenfalls bisher noch nicht. Zu Lesungen wird man meistens erst eingeladen, wenn man ein sehr bekannter Autor ist.

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

- Ich habe ein gutes Zeitmanagement und einen tollen Mann an meiner Seite, der mich, wann immer es geht, unterstützt. Durch meine Arbeit als Kabinenchefin bin ich oft tagelang weg von Zuhause. Unterwegs schreibe ich kaum, da ich oft durch den Zeitunterschied zu müde dazu bin. Wenn ich Zuhause frei habe, der Haushalt erledigt ist und die Kinder in der Uni sind, setze ich mich an meinen Schreibtisch und lege los oder ich gehe in mein Lieblingscafé und arbeite dort weiter. Das Schreiben ist meine Art der Entspannung. Ich tauche dann in meine Fantasiewelt ein und lasse vom Alltag los J Manchmal ist es schon ein Spagat Allen und Allem gerecht zu werden – aber irgendwie klappt es bisher ganz gut. Ich glaube Frauen und insbesondere Mütter sind kleine Organisationswunder. Anders wäre der Alltag mit Familie nicht zu bewältigen.

8) Deine Homepage-Adressen: www.martinagercke.de

Kurzinterview mit Stephanie Schneider, 2 Kinder, "Warum Mama eine rosa Handtasche braucht“ (Goldmann Verlag)

Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Den Wunsch habe ich, so lange ich denken kann. Wenn man mich als Kind nach meinem Berufswunsch gefragt hat, dann habe ich geantwortet: „Ich möchte mal Astrid Lindgren werden.“ Warum ich dann mit zweiunddreißig Jahren endlich angefangen habe, diese Pläne umzusetzen? Ich glaube, mein Unterbewusstsein ist damals auf Hochtouren gelaufen und hat die Dinge vorangetrieben, weil ich mir meine Lebensziele möglich konkret ausgemalt und aufgeschrieben habe. Seitdem habe ich das ein paar Mal probiert und bin immer wieder fasziniert, wie gut das funktioniert. In meinem dritten Buch „Auf nach Cappuccino“ habe ich das Konzept in vereinfachter Form („Schreiben Sie sich Wunschzettel“) vorgestellt. Seit 2004 haben sich die Dinge kontinuierlich entwickelt. Inzwischen schreibe ich auch für Kinder und bin damit meinem Traumberuf aus Kindertagen noch ein weiteres Stück näher gekommen.

Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich habe parallel zum Schreiben möglichst viele Fachbücher gelesen, die einem nützliche Hinweise geben. Der Markt bietet ja ein paar sehr hilfreiche Ratgeber zum Thema „Verlage und Veröffentlichen“. Das ist etwas, dass ich jeder schreibenden Mutter dringend empfehlen würde. Noch hilfreicher sind Gespräche mit Autoren, die bereits veröffentlichen. Allerdings kennt man die ja anfangs meist noch nicht. Dass ich damals auch wirklich gleich einen Buchvertrag bekommen habe, lag aber auch an etwas anderem: ich habe Glück gehabt! Ich bin zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Ich bin zufällig am Anfang einer großen Welle von „Mütter-Büchern“ mit dem richtigen Thema gekommen. Fazit: Ohne Professionalität geht es nicht. Und ohne Glück auch nicht. Nur sehr selten reicht eines von beidem.

Wie lange hast Du am Buch geschrieben? 

Ich habe schon mehrere Autoren sagen hören, dass sie etwa ein Jahr brauchen, bis ein Buch fertig ist. Meine Erfahrung bestätigt das. Bei meinem ersten Buch „Warum Mama eine rosa Handtasche braucht“ war es allerdings anders. Damals hatte ich ein paar Probekapitel und ein Konzept geschickt, als der Verlag anrief und sagte: „Wie möchten dieses Buch machen. Können Sie in sechs Wochen abgeben?“ Damals habe ich erst einmal geschluckt und dann die Chance ergriffen. Unsere Tagesmutter hat sich bereit erklärt, meine Jüngste spontan mehr zu betreuen und zwei Wochenenden lang habe ich mich zum ungestörten Schreiben zu Freunden verkrochen. Natürlich ist prompt an einem der Wochenenden meine Tochter krank geworden und ich musste mich von meinem Fieberkind verabschieden, obwohl ich viel lieber bei ihr geblieben wäre.

Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln? 

Wenn meine Bücher erreichen, dass Menschen sich beim Lesen entspannen, gute Laune bekommen und ein wenig mehr Nachsicht in Bezug auf sich und andere walten lassen, dann ist das großartig! In erster Linie vermittle ich mir durch das Schreiben allerdings selbst etwas. Ich durchforsche meine aktuelle Lebenssituation. Ich durchdenke die kleinen Momente und Richtungen darin und baue Sätze daraus. Es ist, als ob ich meine Gedanken und Gefühle aufräume und instand setze. Die schönen Erfahrungen und Gefühle rahme ich ein, die Unschönen stutze ich zurecht und weise ihnen einen sinnvollen Platz zu. Ich mache mir klar, was wichtig und was unwichtig ist und lasse andere Menschen davon profitieren.

Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Es ist wunderschön, in Zuschriften und Emails mitzubekommen, wie viele Frauen es in Deutschland und den Nachbarländern gibt, die genauso denken und fühlen wie ich. Außerdem genieße ich es jeden Tag, meinen Lebenstraum verwirklicht zu haben.

Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.? Längere Lesereisen, bei denen ich mehrere Wochen am Stück von zu Hause fort bin, mache ich wegen meiner Kinder ganz bewusst noch nicht. Aber natürlich gebe ich Lesungen. Das ist eine richtig schöne Angelegenheit. Die Menschen, die zu meinen Lesungen kommen, sind ausgesprochen nett. Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich meine erste Veranstaltung hatte und die Zuhörerinnen eintrudelten. Lachend, eingehakt, bester Laune und offensichtlich voller Vorfreude. In dem Moment verflog mein Lampenfieber. Und ist bisher noch nicht wiedergekommen.

Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Wer sagt, dass ich Hausfrau bin? Und wer sagt, dass ich das alles unter einen Hut bekomme? ;-) Nein, mal im Ernst. Ich kenne keine Frau, die das perfekt hinbekommt. Leider ist die Situation so angelegt, dass wir uns ständig überfordern. Es ist und bleibt ein Kompromiss. Irgendwas oder irgendwer kommt immer gerade zu kurz.

Mein persönlicher Erste-Hilfe-Tipp für lebensfrohe Mütter: Dafür sorgen, dass es immer mal jemand oder etwas anderes ist, das zu kurz kommt: Mal der Haushalt, mal die Kinder, mal die Partnerschaft, der Beruf oder die Freunde. Was unterm Strich dabei rumkommt, ist dann wahrscheinlich gar nicht so übel.

Deine Homepage: www.stephanie-schneider.de

Das nächste Buch von Stephanie Schneider erscheint im Frühjahr 2013 bei Kösel: „Der kleine Streitberater. Familienkonflikte lösen mit Herz und Verstand“

 

 

Kurzinterview mit Tanja Wekwerth, 3 Kinder, "Das Mitternachtsmädchen", Droemer-Knaur Verlag

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
... finde ich jetzt ehrlich gesagt eine Frage, die man nicht beantworten kann, ich jedenfalls nicht. Es gab kein Ereignis, dass diese Idee auslöste. Ich habe einfach schon immer gern geschrieben (schon als Kind) und gelesen, weil das sehr eng zusammengehört. Ich denke, dass man nicht gut schreiben kann, wenn man nicht viel liest. 
2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Ich habe mir einen Agenten gesucht, mit dem ich mittlerweile seit 10 Jahren zusammenarbeite. 
3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
An "Mitternachtsmädchen" ca. 2 Jahre, an "Das Haus der Hebamme"  und "Esthers Garten" ca. anderthalb Jahre. Und an "Ein Hummer macht noch keinen Sommer"(erscheint nächstes Jahr) ein paar Monate. 
4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Das weiß ich vorher nicht. Die Botschaft ergibt sich im Verlauf der Handlung. Ich habe vorher keinen Plan und lasse mich überraschen, was so alles kommt. 
5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Spaß, Freude, Schweiß, Tränen. 
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?
Seminare nein. Lesereisen ja, wenn es ein aktuelles Buch zu bewerben gibt. 
7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen
Ich habe immer vormittags geschrieben, zwischendrin hektisch in Töpfen gerührt und Waschmaschinen voll gestopft und war dann nachmittags für die Kinder da. 
8) Deine Homepage: www.tanjawekwerth.com

Kurzinterview mit Nora Imlau, 2 Kinder, freie Redakteurin bei der Zeitschrift „Eltern“ und Autorin von "Crashkurs Baby“, Gräfe und Unzer Verlag

Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Als ich mich nach meinem Studium als Autorin selbstständig gemacht habe, dachte ich überhaupt noch nicht an Bücher. Meine große Leidenschaft galt dem Zeitschriftenjournalismus. Ich wollte kurze, lebenspraktische Texte schreiben, die jeden Monat einem großen Publikum zugänglich gemacht werden. Dafür war und ist meine Arbeit für die „Eltern“ perfekt. Nach einigen Jahren entstand dann die Idee, mein gesammeltes Babywissen doch mal in einem Buch zu sammeln. So entstand „Crashkurs Baby“.
Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Zum Verlag Gruner&Jahr kam ich durch ein Praktikum in der Eltern-Redaktion. Und was mein Buch angeht: Da hatte ich wirklich Glück. Als Journalistin führe ich ja regelmäßig Interviews mit Autorinnen und Autoren, die gerade ein neues Buch veröffentlicht haben. Dadurch stehe ich in engem Kontakt mit den verschiedenen Verlagen. Als ich im Gespräch mit einer GU-Mitarbeiterin dann mal erwähnte, dass ich mich selbst mit dem Gedanken trage, ein Buch zum Thema Baby zu schreiben, meinte sie lachend: „Dann kommen sie aber zu uns!“ Einige Monate später schickte ich dann ein Exposé in den Verlag und bekam kurz darauf den Auftrag für mein erstes Buch. Die Zusammenarbeit mit meinem Verlag erlebe ich als ausgesprochen positiv. Nachdem das erste Buch erschienen war, haben wir uns gleich zusammengesetzt und überlegt, was denn nun ein gutes Nachfolgeprojekt sein könnte.

Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Etwa drei Monate. „Crashkurs Baby“ ist ja ein knapp gefasstes, prägnantes Buch ohne jeden Schnickschnack, und genau so war auch meine Arbeit am Manuskript: Ich saß jeden Tag acht Stunden an meinem Schreibtisch und ermahnte mich selbst immer wieder, mich nicht in Details zu verlieren, sondern die wichtigsten Informationen so pointiert wie möglich zu formulieren. Das war so aber nur möglich, weil ich mich mit dem Thema meines Buches bereits vor der Arbeit an „Crashkurs Baby“ jahrelang intensiv befasst hatte und so auf ein breites Wissen zurückgreifen konnte.

Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Mir ist es sehr wichtig, jungen Eltern Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu finden. Viele Babyratgeber sagen Müttern und Vätern ja, was sie zu tun und was sie zu lassen haben. Ich hingegen stelle verschiedene Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vor, und dann können die Eltern selbst kompetent entscheiden, was zu ihnen und ihrem Baby passt. Außerdem mache ich mich in meinen Büchern für einen liebevollen Umgang mit den Bedürfnissen sowohl der Kinder als auch der Eltern stark. Denn ich bin davon überzeugt, dass Familie am besten gelingt, wenn man sowohl die Großen als auch die Kleinen bekommen, was sie brauchen.

Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Für mich war es eine willkommene Herausforderung, mir zu überlegen, was junge Eltern wirklich unbedingt wissen müssen. Und meine Ideen dann in meinem Blog zur Diskussion zu stellen. Die vielen hilfreichen Kommentare und Anregungen haben meine Arbeit sehr bereichert und zu einem ganz besonderen Vergnügen gemacht. Und natürlich ist es heute ein unvergleichliches Gefühl, mein eigenes Buch in den Händen zu halten und in jeder Buchhandlung ausliegen zu sehen.

Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?
Bisher nicht. Ich lebe mit meiner Familie in London, und in England könnte ich mit einer Lesung aus meinem deutschsprachigen Babyratgeber wohl keinen Blumentopf gewinnen.
 Ich würde aber sehr gerne irgendwann in naher Zukunft Veranstaltungen für interessierte Eltern anbieten.

Wie hast Du das Schreiben, das Mutter- und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?
Meine Kinder sind ja nicht mehr so ganz winzig. Annika geht in den Kindergarten, Linnea in die Schule. Dadurch habe ich ganz normale Arbeitstage, während denen ich am Schreibtisch sitze und Artikel oder eben Bücher schreibe. Dann hole ich meine Kinder ab, und für den Rest des Tages bleibt der Rechner aus. Diese Trennung von Arbeitszeit und Familienzeit ist für mich sehr wichtig, weil ich meinen Kindern meine volle Aufmerksamkeit schenken möchte – und meiner Arbeit auch. Dass es mir relativ leicht fällt, Muttersein und Berufstätigkeit unter einen Hut zu kriegen, liegt aber glaube ich vor allem daran, dass mein Mann und ich uns für unsere Kinder ebenso wie für unseren Haushalt gleich verantwortlich fühlen. Wenn ich ein unbedingt noch ein Kapitel fertig kriegen muss, bedeutet das im konkreten Fall eben auch, dass mein Mann früher von der Arbeit nach Hause kommt, mit den Kindern noch ein paar Stunden rausgeht, sie dann ins Bett bringt und dann den Abwasch macht, damit ich in Ruhe schreiben kann.

Deine Homepage: www.nora-imlau.de

Das nächste Buch von Nora Imlau erscheint im Sommer 2013 bei GU: „Sieben Geheimnisse einer glücklichen Babyzeit“.

 

Kurzinterview mit der Autorin Emily Bold, (2 Kinder), "Gefährliche Intrigen", kindle edition)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Ich bin seit jeher eine Leseratte - ich glaube, in unserer kleinen Büchererei am Ort gibt es kaum ein Buch, welches ich nicht gelesen habe. DIe Vielzahl an Büchern regt natürlich auch die eigene Fantasie an, und irgendwann spinnt man eigenen Geschichten im Kopf. Diese aber zu Papier zu bringen, habe ich mich lange nicht getraut. Der Gedanke daran aber hat sich regelrecht in mir festgefressen, und eines Tages musste die Geschichte einfach an das Tageslicht gebracht werden - ausserdem wollte ich das unbedingt vor meinem 30. Geburtstag "gemacht haben". So entstand "Gefährliche Intrigen", mein erster Historical.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich habe keinen Verlag, sondern mache alles in Eigenregie. Das beginnt bei Satz und Konvertierung über die Erstellung geeigneter digitaler Formate bis hin zur Covergestaltung. Einzig das Lektorat wird extern erledigt.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
An "Gefährliche Intrigen" habe ich ungefähr drei Monate geschrieben, die Überarbeitung hat dann noch einmal fast die gleiche Zeit gebraucht.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Ich will keine Moralpredigten halten. Ich möchte meine Leser unterhalten und ihnen Stoff zum Träumen liefern. Meine Hauptthemen sind da ganz klar Liebe und Leidenschaft. Wenn meine Leser mit den Buchprotagonisten mitfühlen können habe ich mein Ziel erreicht.

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Ich habe mittlerweile beruflich völlig neue Wege eingeschlagen, da ich meinen Lebensunterhalt durch die Schreiberei verdienen kann. Und ein "Hobby" - und mehr war das anfangs ja nicht - zum Beruf machen zu können, ist etwas unglaublich befriedigendes.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Kurz und kanpp - nein. ;)

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut
bekommen?

Mittlerweile funktioniert das ganz gut. Wenn meine Kinder zuhause sind, bin ich Mutter und Hausfrau, abends werde ich dann zu Emily Bold. Das klappt prima, denn jede meiner zwei "Persönlichkeiten" kann sich so dementsprechend entfalten, und auch meine Kinder und mein Ehemann kommen nicht zu kurz. Wenn es mal terminlich zu eng wird, habe ich meinen Mann als Unterstützung im Rücken.

8) Deine Homepage-Adressen:
Mein Blog: http://emilybold.de

Kurzinterview mit Dr. Caroline Oblasser, 2 Kinder, "Luxus Privatgeburt", edition riedenburg

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Ich war so unendlich dankbar und glücklich über meine Hausgeburt beim zweiten Kind (das erste wurde mir durch eine Sectio herausgeschnitten gegen meinen Willen), dass ich gemeinsam mit Martina Eirich beschloss: Wir halten die Magie der Hausgeburt in einem dicken Buch fest und befragen viele Mütter dazu. Es waren dann über 250 Mütter, die uns Auskunft gaben. Herausgekommen ist ein wunderschönes Nachschlagewerk für alle werdenden Hausgeburtsmütter und -väter. Ich wünschte, ich hätte mein eigenes Buch VOR meiner ersten Geburt in Händen gehalten...
2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Ich habe meinen eigenen Verlag 2007 zur Herausgabe des Buches "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" gegründet. Es ist die edition riedenburg (http://www.editionriedenburg.at), in der selbstverständlich auch "Luxus Privatgeburt" erschienen ist.
3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Wir haben rund ein Jahr an "Luxus Privatgeburt" gearbeitet, und zwar intensiv. Und mit der Herausgabe des Buches ist die Arbeit für das Buch und für die Hausgeburt ja nicht getan.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Die Freude, Lust und die Selbstbestimmtheit, die mit der Hausgeburt einhergehen - das sollte jeder Frau zuteil werden. Fast alle unserer Hausgeburtsmütter (95 Prozent) bewerteten ihr Hausgeburts-Erlebnis mit der Bestnote "sehr gut", ebenfalls würden sich so gut wie alle wieder für eine Hausgeburt entscheiden. Was mir wichtig ist, hier festzuhalten: Wir haben die Frauen für das Buch vorher nicht ausgesiebt oder irgendwie "bereinigt". Alle Meinungen finden im Buch Platz. Aber wenig erstaunlich ist für mich als Hausgeburtsmutter, dass die Meinung der "Verbraucherinnen" zum Thema Hausgeburt ganz großartig ist. Übrigens sind auch die Väter begeisterte Hausgeburtsanhänger (vor allem auch jene, die ursprünglich vielleicht skeptisch eingestellt waren, weil sie irrtümlicherweise die Klinik als "sicherer" empfunden hatten.)
5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Wundervollen Kontakt zu so vielen Haugeburtsfamilien - ich durfte am Schatz des Menschwerdens teilhaben, an den intimsten Momenten des Frauseins, des Mutterwerdens. Und das Beste daran: Unsere Leserinnen und Leser haben das gleiche Vergnügen, denn in "Luxus Privatgeburt" gibt es nicht nur Interviews mit den Hausgeburtsmüttern, sondern auch hunderte unvergesslicher Fotos.
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?
Ja, ich fahre immer wieder mal wohin, wo man mich gerne haben möchte.

 7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Das ist manchmal gar nicht so leicht, weil die Kinder tagsüber ja viel Aufmerskamkeit brauchen. Deshalb arbeite ich auch häufig abends, wenn die Kinder im Bett sind. Aber es ist und bleibt ein Spagat, da die „normale“ Arbeit als Mutter nicht wirklich honoriert wird, als „nur“ Mutter giltst du gesellschaftlich gesehen nämlich als arbeitslos. Damit ist gemeint, dass du für deine 24-h-Präsenz fast kein Geld bekommst, und nicht, dass dabei keine Arbeit anfällt ;-)

8) Deine Homepage-Adressen: www.editionriedenburg.at, www.hausgeburt2010.de
www.kaiserschnittbuch.de

 

 

Kurzinterview mit Dora Schweitzer, 3 Kinder, "Stillen" (Trias Verlag)

Dora und Regina: 2 Kolleginnen treffen sich auf Sizilien
Dora und Regina: 2 Kolleginnen treffen sich auf Sizilien

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Aufgrund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, zu der auch die Leitung einer Still-(Selbsthilfe)-Gruppe gehört, konnte ich feststellen, dass viele Frauen durch die (mündliche) Schilderung von stillerfahrenen Müttern, die durchlebte Stillprobleme gemeistert haben, bei eigenen anfänglichen Unsicherheiten oder Stillschwierigkeiten Mut schöpfen und Vertrauen in ihre eigene Stillfähigkeit gewinnen konnten. Dieser Tatsache entsprang der Gedanke eine schriftliche Dokumentation mit Berichten stillerfahrener Frauen zu verfassen. Erfahrene Stillmütter, die ich zum größten Teil selbst betreut habe, schrieben auf meine Bitte hin ihre Erfahrungen der Problembewältigung zu diesem Zweck nieder und überliesen mir die in Berichtsform verfassten Schilderungen zur Veröffentlichung.Die Idee kam mir bereits im Jahre 2003 während ich im Urlaub am Meer spazierte.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Im Internet habe ich recheriert, von welchen Verlagen bisher Gesundheits-Ratgeber veröffentlicht wurden. Daraufhin habe ich u.a. den Trias-Verlag angeschrieben, der an einer Zusammenarbeit mit mir interessiert war.
3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Ich habe von Januar 2008 bis Sommer 2009 an dem Still-Ratgeber geschrieben (einschließlich Überarbeitung in Zusammenarbeit mit der Lektorin)
4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Es ist mir wichtig zu vermitteln, dass anfängliche Still-Schwierigkeiten bzw. vorübergehende Komplikationen kein Grund zum Abstillen sind und dass Mütter wieder mehr Vertrauen in die von der Natur gegebene Fähigkeit bekommen, ihr Baby aus dem eigenen Körper heraus ernähren zu können.
Ich finde sehr sinnvoll, den Ratgeber bereits während der Schwangerschaft zu lesen, um bei Start-Schwierigkeiten von Beginn an mit dem notwendigen Wissen ausgerüstet zu sein, um nicht gleich zu verzagen. (Frei nach dem Motto: Wissen ist Macht") Es ist mir weiterhin ein Anliegen, dass wieder mehr Mütter den Weg zurück zur Natur finden und Frauen erkennen können, dass Stillen "NAHRUNG FÜR KÖRPER UND SEELE" bedeutet.
5) Was hat Dir persoenlich das Schreiben des Buches gebracht?
Da dies mein erstes (und einziges) Buch ist, das ich verfasst habe, bin ich manchmal an meine Grenzen gestoßen und es ist ein gutes Gefühl, etwas geleistet zu haben, was für mich früher utopisch erschien.
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?
Bis vor ca. zwei Jahren habe ich Still-Informations-Seminare in Geburtsvorbereitungskursen abgehalten - die heute allerdings nicht mehr stattfinden - Leseveranstaltungen habe ich bisher noch keine angeboten -
7) Deine Homepage: http://www.doraschweitzer.de

 

 

Kurzinterview mit Karolin Ziegler, 3 Kinder, "Bellende Socken und muhende Unterhosen" (bod)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Ich schreibe schon immer gerne, vor allen Dingen schreibe ich seit Jahren erfolgreich Songtexte. Seit meine Kinder da sind ( meine Tochter ist 6, meine Zwillingssöhne sind 4), habe ich begonnen, unseren Alltag in kleine Geschichten zu packen und aufzuschreiben. Aus diesen Geschichten entstand dann mein Buch "Bellende Socken und muhende Unterhosen".
2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Ich habe mich im Internet über Verlage informiert, die für mich und meine Thematik in Frage kommen.
3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Die Vorbereitungen dauerten ca. 1,5 Jahre. Ich habe zudem das Buchcover selbst gestaltet, was auch zeitaufwändig war. Aber ich hatte einen riesen Spaß am Schreiben und Gestalten. Als ich dann das erste Exemplar in den Händen hielt, war das ein ganz unbeschreibliches Gefühl für mich, einfach toll.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Ich möchte mit meinem Buch anderen Eltern zeigen, dass es anderen genau so geht, wie ihnen selbst. Mit einer gesunden Portion Humor sind die Herausforderungen des Alltags mit sog. Pseudodrillingen (3 Kinder innerhalb von 2 Jahren geboren), wie ich sie habe, gut zu meistern. Ich möchte Menschen mit meinen Geschichten zum Lachen bringen (in meinem Buch gibt es sehr viel zu lachen!!) und sensibilisieren für das Wunder Leben.
5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
In erster Linie unheimlich viel Freude. Zudem konnte ich meine ganze Kreativität in das Buch stecken. Ich habe so viele Ideen, die ich nun umsetzen konnte. Ich kann meine Freude und meine Dankbarkeit über meine Familie mit anderen teilen.
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?
Bis jetzt noch nicht. Ich versuche aber in meiner täglichen Arbeit als Schulleiterin und Lehrerin meinen Schülerinnen und Schülern die Freude am Lesen und schreiben zu vermitteln.
7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut
bekommen?
Mit dem besten Mann an meiner Seite, der mir unwahrscheinlich viel hilft, so dass ich Mama, Hausfrau und Schulleiterin sein kann. Ach ja, und eben auch Zeit fand, mein Buch zu schreiben. Zudem mache ich viel Musik (ich singe). Es gibt immer einen Weg.
8) Deine Homepage: www.karolin-ziegler.dewww.dachbuben.com

Kurzinterview mit Caroline Rosales, 1 Kind und Lisa Harmann, 3 Kinder, "Ich glaub mich tritt ein Kind" (dtv)

1) Wie und wann ist Euch die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Als Caro schwanger wurde, hatte Lisa bereits drei Kinder. Wir kannten uns eigentlich nur über drei Ecken, waren aber gleich alt und stellten fest, dass wir lustigerweise viele ähnliche Erfahrungen gemacht hatten, zum Beispiel ein Praktikum in Namibia. Zufälle halt. Und nun war Caro in genau der Situation, in der Lisa fünf Jahre zuvor steckte. Voll im Job, verliebt und schwanger in Berlin. Klar, da kamen eine Menge Fragen bei Caro hoch. Wie wird das mit Kugelbauch? Und vor allem: Wie regelt man seinen Alltag danach? Aus diesen vielen Fragen und Lisas Antworten entstand die Idee zu unserem Buch. Heraus kam ein authentischer Erfahrungsbericht. Dem Frage-Antwort-Stil bleiben wir im ganzen Buch treu.
2) Wie habt Ihr einen Verlag gefunden?

Zunächst schrieben wir ein Exposee und erzähltem einem uns bekannten Autoren davon. Der fand die Idee so gut, dass er seiner Literaturagentur empfahl, unsere Buchvorstellung samt Probekapiteln mal durchzulesen. Dann ging alles recht schnell. Die Literaturagentur nahm uns unter Vertrag und machte sich für uns auf die Suche nach einem passenden Verlag. Am Ende ist es dtv geworden, der Deutsche Taschenbuchverlag, worüber wir sehr glücklich sind.
3) Wie lange habt Ihr am Buch geschrieben?

Am Exposee etwa drei intensive Wochen. Ab der Zusage durch den Verlag bis zur Abgabe verging ca. ein Dreivierteljahr.

4) Was ist Euch wichtig im Buch zu vermitteln?
Wichtig ist, zu zeigen, dass wir alle keine Übermenschen sind. Dass eine Schwangerschaft und das Leben mit Kind(ern) wunderschön und herausfordernd zugleich sein kann, dass man sie aber besonders mit Humor gut meistern kann. Ja, manche Dinge sind nun einmal komisch in den neun Monaten bis zur Geburt, da werden Räucherstäbchen zwischen Zehen geschoben, um das Kind noch zum Drehen zu bewegen, da wird diskutiert, ob man seine Plazenta später essen soll. Über all diese Dinge haben wir uns selbst gewundert und die aufgeschrieben, denn es geht ja vielen so, dass sie erst einmal denken: Huch? Was ist denn jetzt los? Naja, und besonders wichtig sind natürlich auch Lisas Antworten auf Caros Fragen. Sie zeigen, dass das Leben durch ein Kind natürlich NICHT vorbei ist, sondern dass es auf gewisse Weise ja überhaupt erst anfängt. Wir schreiben für alle die, die sowohl Vorfreude-Höhen als auch Zukunftspanik-Tiefs erlebt haben in ihrer Wandlung zur Mutter.

5) Was hat Euch persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Vor allem haben wie unsere eigene Situation wundervoll reflektieren können. Caro hat natürlich eine Menge Fragen beantwortet bekommen und konnte sich so tatsächlich besser auf das Abenteuer Kind einlassen. Lisa hat es vor allem nochmal zurückblicken lassen in das Erlebte. Gebracht hat es uns aber vor allem auch Selbstbewusstsein und die Erfüllung eines Traumes, der hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist. Wir wollen weiter Bücher schreiben, weil wir gemerkt haben, dass es für uns nichts Tolleres gibt. Und bis das nächste Buch ruft, schreiben wir unser Blog www.stadt-land-mama.de. Auch das hätte es ohne unser Buch niemals gegeben.
6) Gebt Ihr auch Seminare, macht Lesereisen etc.?
Eine Lese-Reise haben wir auf jeden Fall vor. Unser Buch erscheint aber ja erst im März 2013, so dass wir da noch wenig zu sagen können. Außer dass wir davon träumen, in einem alten VW-Bus mit lauter Musik durch deutsche Städte und Käffer zu brettern, um vorhzulesen. In Wahrheit wird es dann wahrscheinlich nur halb so romantisch...

7) Wie habt Ihr das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Naja, bei Caro stellte sich die Frage noch nicht wirklich, das Baby war ja noch im Bauch. Bei Lisa war das turbulenter. Da war neben ihrem Job noch ihr Studium und ihre drei Kindern. Dazu ein Umzug von Berlin nach Köln – von etlichen Kinderkrankheiten mal abgesehen. Aber da das Schreiben beflügelt und es genau das ist, was wir schon immer wollten, ging das. Dafür lagen halt manchmal Krümel in der Küche rum. Oder im Bett.

8) Eure Homepage-Adressen: www.stadt-land-mama.de, www.lisaharmann.de, http://www.dtv.de/buecher/ich_glaub_mich_tritt_ein_kind_34760.html

 

 

Kurzinterview mit Laura Tavella (1 Kind), "Wir wollen stillen" (tologo Verlag)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

In den ersten Monaten stillten wir, mein Sohn und ich, ausgiebig. Manche Stillmahlzeiten dauerten bis zu drei Stunden. Die Nächte waren lang, manchmal sogar unendlich. Ich hatte also viel Zeit nachzudenken.

In den ersten Monaten des Stillens habe ich vor allem von Stillberaterinnen, anderen Müttern und Büchern sehr viel gelernt und Wissen ansammeln können. Ich war überwältigt und begeistert davon.

Ich las viele Bücher und fand überall nur ein paar Informationen. Ich fand nicht das eine Buch, dass all meine Fragen beantworten konnte. So begann ich nach rund elf Monaten des Stillens, alles aufzuschreiben was ich erlebt hatte, beobachten konnte und lernen durfte. Ich wollte das wertvolle Wissen und die beeindruckenden Erfahrungen weitergeben.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich machte eine umfangreiche Recherche zu allen potenziellen einschlägigen Verlagen, sei es im Internet, in Fachgeschäften vor Ort und in der Presse zum Thema Stillen und liebevolle Kindesbetreuung. Ich sammelte alle Artikel zu diesem Thema. Die Suche nach dem Verlag dauerte mehrere Monate, in denen ich das Exposé und die Probekapitel erstellte. Als dies abgeschlossen war, ging ich nochmals alle Listen und Artikel durch und fand einen kleinen Nischenverlag. September 2010 erschien ein Interview in der Tageszeitung zu einer mir vom Namen her in Wien bekannten Autorin und Beraterin, Lini Lindmayer, zu ihrem Sachbuch „Windelfrei? So geht’s! Natürliche Säuglingspflege“. Sie veröffentlichte bei Tologo. Für mich stand sofort fest, dass dies der richtige Verlag ist, weil es sich um eine Überzeugungsfrage handelt. Außerdem lehne ich Mainstream ab. Sabine Reichelt vom Tologo Verlag Leipzig, spezialisiert auf die liebevolle Betreuung von Kindern, hat mein Konzept gut gefallen.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Den Rohtext zu verfassen und zu überarbeiten dauerte rund zwei Jahre und die erneute Überarbeitung mit dem Verlag bis zum Druck nochmals rund eineinhalb.

Also vom ersten Bleistiftzug bis zum Druck ungefähr drei gute Jahre. Vor dem Schreiben habe ich 18 Monate gelesen. Für mich sind es insgesamt gefühlte vier Jahre. 

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

„Stillen ist schön!“ so wie auch ein Kapitel meines Buches heißt. Ich möchte auch zeigen, dass Stillen sehr viel einfacher und wichtiger ist, als wir denken. Dass es emotionale Bedürfnisse gibt, beim Kind als auch bei der Mutter und dass diese auch viel wichtiger sind als wir glauben.

Außerdem möchte ich dem Leser bewusst machen, dass wir in einer sehr mechanischen unnatürlichen Gesellschaft leben, in der Konsum wichtiger als Liebe ist. Das tut mir sehr weh und ich habe mich eindeutig für die Liebe und gegen den Konsum entschieden. Stillen ist eine der einfachsten und nachhaltigsten Formen Liebe weiter zu geben und zu leben.

5) Was hat Dir das Schreiben des Buches persönlich gebracht?

Das Buchprojekt und die Verwirklichung meines Sachbuches zu einem Thema, dass mir so am Herzen liegt stärkte mein Selbstbewusstsein. Ich hatte Freude am Schreibprozess. Ich lernte vieles über Schreiben, viel über mich selbst und meine Umgebung und konnte durch diese Reflexion auch zu zeigen, was für mich wichtig ist und was nicht. Ich würde fast sagen, dass ich zu einer anderen Person gereift bin. Zu der Person, die ich immer sein wollte und innerlich war. Ja und schließlich und endlich hat es mir die Veröffentlichung eines eigenen Buches gebracht.

6) Gibst Du auch Seminare oder machst Lesereisen?

Nein, ich gebe keine Seminare, zumindest nicht zum Thema Stillen, weil ich keine ausgebildete Stillberaterin bin. Wenn mich jemand zu einer Lesung einladen möchte, werde ich gerne kommen und auch einzelne organisieren.

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut

bekommen?

Das Muttersein und das Schreiben haben sich gegenseitig genährt. Meistens schrieb ich, wenn mein Sohn schlief und als er älter wurde, wenn er sich im Kindergarten befand. Zusätzlich, da ich auch freischaffend berufstätig bin, halfen ab und zu andere Betreuungspersonen, die mein Sohn sehr mag, zweimal die Woche je zwei Stunden, aus. Da ich immer in kurzen Zeitperioden arbeite, geht das sehr gut.

Eigentlich sind sich das Stillen und das Schreiben sehr ähnlich. Wir brauchen viel Übung und Erfahrung.

8)Deine Homepage: www.wir-wollen-stillen.atwww.tologo.de/wir-wollen-stillen 

 

 

Kurzinterview mit Sabine Leipert (2 Kinder), "Wackelkontakte" (Fischer Taschenbuch)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Vom ersten Satz bis zu dem Gedanken, dass daraus vielleicht auch ein Roman entstehen könnte, war es ein längerer Weg. Anfangs wollte ich eine Idee für einen Kurzfilm skizzieren, da ich ursprünglich mal Regisseurin werden wollte, Filmwissenschaft studiert und mehrere Regiepraktika absolviert hatte. Da ich meine Filmideen auch selbst aufschreiben wollte, belegte ich mehrere Drehbuchkurse. In einem der Kurse gab uns die Seminarleiterin den Tipp, Ideen vielleicht auch mal in Romanform aufzuschreiben - zu Übungszwecken. So fing ich also an, meine Kurzfilmidee auszuformulieren und wollte danach mit dem Schreiben gar nicht mehr aufhören. Das ist nun schon fast zehn Jahre her und aus dem Kurzfilm wurde stattdessen das erste Kapitel meines Debütromans "Wackelkontakte".

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Nachdem ich die erste Fassung des Manuskriptes an einige Verlage verschickt hatte, gelegentlich zwar auch Interesse gezeigt wurde, am Ende aber doch die berühmten Absagen ins Haus flatterten, legte ich es erstmal zur Seite und schrieb an der Fortsetzung. Mit diesem zweiten Manuskript machte ich mich dann dieses Mal auf die Suche nach einer Literaturagentur und hatte ausgesprochenes Glück. Gleich die erste Agentur, die ich anschrieb, interessierte sich für meine Manuskripte. Wir merkten, dass wir auf einer Wellenlänge lagen, und da die Agentur gerne beide Manuskripte als Paket anbieten wollte, überarbeitete ich auch "Wackelkontakte" nochmal gründlich. Bei der Frankfurter Buchmesse 2008 wurden meine Manuskripte dann einigen passenden Verlagen angeboten und etwa ein halbes Jahr später kam der Zuschlag gleich für beide Bücher vom Fischer Verlag, der seither meine Romane veröffentlicht.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Am ersten Roman "Wackelkontakte" habe ich mit längeren Unterbrechungen und wegen mehrfacher Überarbeitungen sicher gut vier Jahre gearbeitet. Seitdem schaffe ich es in einem Rhythmus von etwa zwei Jahren ein Manuskript fertig zu stellen, wobei die Idee zu dem Buch dann oft schon einige Jahre in meinem Kopf und auf Notizblöcken vor sich hinköchelt.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Schwierige Frage, so bewusst habe ich mich noch gar nicht damit beschäftigt. Grundsätzlich geht es in meinen Büchern immer um die Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen, nicht nur zwischen Partnern, auch in einer Familie. Ich mag fehlerbehaftete Figuren, deren Verhalten auf den ersten Blick nicht immer sympathisch erscheint, auf dem zweiten aber zumindest verständlich ist. Ich denke, dass wir alle Fehler machen und damit ungewollt Menschen verletzen, die uns wichtig sind, dass keiner perfekt ist und permanent moralisch richtig handelt. Aber dass wir alle doch meistens unser bestes versuchen ;-)

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Beim Schreiben meines ersten Romanes habe ich gemerkt, dass es genau das ist, was ich machen will - Schreiben. Ich habe also meinen Traum revidiert, meine Ziele neu geordnet, arbeite jetzt hauptberuflich als Drehbuchautorin und kann somit vom Schreiben leben. Dazu ist das Arbeiten am Roman ein wunderbarer Ausgleich nach einem anstrengenden Tag oder einem anstrengenden Projekt.
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?
Nein, Seminare gebe ich nicht, das würde ich mir (jetzt noch) nicht zutrauen. Lesereisen mache ich leider auch nicht, da das Interesse von Seiten der Buchhandlungen oder anderer Veranstalter an einem Roman, der kein Bestseller ist oder nicht von einer bekannten Person geschrieben wurde, nicht groß genug ist und ich selbst keine Zeit habe, Lesungen zu organisieren und Werbung dafür zu machen. Aber die wenigen Lesungen, die ich bisher geben konnte, haben sehr viel Spaß gemacht.

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut
bekommen?

Es ist manchmal sehr anstrengend, besonders seit dem zweiten Kind, das gebe ich zu, aber mein großer Vorteil ist, dass ich als Drehbuchautorin freiberuflich arbeite und mir meine Arbeitszeit selbst einteilen kann. Außerdem ergeben sich zwischen den Drehbuchprojekten manchmal längere Pausen, so dass ich die Zeit, in der die Kinder in der Kita bzw. Schule sind, nutzen kann. Ansonsten schreibe ich auch gerne abends, wenn die Kinder im Bett sind. Ich brauche morgens eine lange Anlaufzeit, deswegen nutze ich die frühen Stunden gerne fürs Saubermachen, Wäsche waschen, etc. Dabei kann man sich ja schon mal ein paar Ideen durch den Kopf gehen lassen, die man nachher aufschreiben will. Ärgerlich wird es , und das kommt nicht selten vor, wenn ich gerade mitten in einem guten Schreibfluss bin, und es dann schon wieder Zeit ist, die Kinder abzuholen, da muss man dann leider die Kreativität abwürgen und hoffen, dass die Muse einen später nochmal küsst ;-) Aber es ist oftmals ein organisatorischer Balanceakt, manchmal habe ich leider auch längere Schreibpausen. 

8) Deine Homepage: www.sabineleipert.de, www.facebook.com/sabineleipert

Kurzinterview mit Heidemarie Brosche (3 Kinder), "Vampi-Schlampi", (edition zweihorn)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben? 

Mir fiel auf, dass viele Grundschüler schon ausgesprochen ungern lesen. Dann erinnerte ich mich, dass ich selbst als Kind und Jugendliche gerne den jeweiligen Fortsetzungsroman in der Tageszeitung meiner Eltern gelesen und mich jeden Morgen auf die Fortsetzung gefreut hatte. So entstand die Idee, einen Fortsetzungsroman für kleine Lesemuffel zu schreiben, bei dem das lesende Kind nicht das Gefühl hat, weiterlesen zu „müssen“, sondern wissen will, wie es weitergeht und sich somit aufs Lesen FREUT. Das Buch „Vampi-Schlampi“ besteht nun aus 33 Fortsetzungen, die mittels Aufreißperforation geöffnet werden können.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Auf der Frankfurter Buchmesse stellte ich die Idee des Fortsetzungsromans dem Verleger Gerhard Kälberer vom Verlag edition zweihorn vor. Er war sofort begeistert und stimmte zu, das Experiment mit mir zu wagen.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Da sich das Buch bewusst an Lesemuffel in der 3./4. Klasse richtet, ist der Textumfang natürlich nicht so groß. Ich glaube, ich habe ein paar Wochen gebraucht, um den kleinen Vampi-Schlampi bis ans Ende der Geschichte zu begleiten.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Ohne die pädagogische Keule schwingen zu wollen, liegt mir natürlich am Herzen, dass Schwache gestärkt aus meinen Geschichten hervorgehen. In diesem Fall hatte ich Freude daran, aus dem übergewichtigen, ungeschickten und unordentlichen Vampi eine Figur werden zu lassen, die sich in vielen Situationen zu helfen weiß.

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Das gute Gefühl, etwas geschrieben zu haben, das Lesemuffel zum Lesen verlockt. Dies bestätigt sich auch durch zahlreiche positive Rückmeldungen –von Kindern wie von Lehrkräften.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Ja, ich gebe Seminare für angehende AutorInnen – passend zu meinem Buch „Kinder- und Jugendbuch schreiben und veröffentlichen“. Ich halte Schreibworkshops – besonders gerne mit Jugendlichen. Ich biete Veranstaltungen vor Eltern/Erziehenden an. Und ich halte mit großer Freude Lesungen vor Kindern und Jugendlichen.

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Meine erste Kindergeschichte fiel mir ein, als mein erstes Kind ein gutes Jahr alt war und mein zweites gerade unterwegs. So war ich es von Anfang an gewöhnt, jede freie Minute zu nutzen. Wenn die kleinen Kinder mittags schliefen, eilte ich an den PC. Wenn sie friedlich spielten, schrieb ich. Ich nutzte einfach jede Gelegenheit, war aber selten mit anderen Müttern beim Tennisspielen oder Brunchen. Das machte mir nichts aus, weil mir das Schreiben zum zentralen Anliegen wurde. Eine Begabung, die mir in diesem Zusammenhang sehr zugute kommt: Ich kann blitzschnell umschalten und bin nach jeder Unterbrechung sofort wieder in meinem jeweiligen Projekt drin. Natürlich gab es auch Momente oder Phasen, wo ich den Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen hatte, weil mir das Schreiben so wichtig war. Als mein drittes Kind, ein Nachzügler, geboren war, schrieb ich manchmal einhändig während des Stillens, weil ein Projekt einfach fertig werden musste. Ich weiß bis heute nicht, ob ihm das geschadet hat. ;-)

8) Deine Homepage-Adressen:

www.h-brosche.de

 

Kurzinterview mit Julia Dibbern, 1 Kind, "Geborgene Babys" (Edition Anahita)

  1. Wie und wann ist dir die Idee gekommen, ein Buch zu schreiben?

    Geschrieben habe ich schon immer. Die erste etwas längere Geschichte, an die ich mich erinnere, habe ich geschrieben, als ich 7 oder 8 war. Es war ein Märchen über Elfen. :-) Damals gab es noch diese Lackbilder, und die Helden meiner Geschichte waren an die Lackbildern angelehnt. Lehrer und Eltern waren der Meinung, Journalistin wäre ein guter Beruf für mich. Ich war eigentlich auch dieser Meinung, aber ich musste - aus welchen Gründen auch immer - mit dem Kopf durch die Wand und Architektur studieren. Im Studium fielen mir die Theoriearbeiten am leichtesten.
    Als ich dann schwanger war und alles wissen wollte, was es rund um mein Baby zu wissen gab, lag es auf der Hand, dass ich die Ergebnisse dieser Forschungen ebenso bündelte und verständlich zusammenfasste wie zuvor die Theorien des Städtebaus. Ich wollte, dass auch andere auch davon profitieren konnten, die vielleicht ebenso begierig auf diese Informationen waren wie ich, aber nicht so gern wissenschaftliche Texte oder Fachbücher lasen. Ich habe in der Zeit unglaublich viel recherchiert und gelesen und dann die Essenz dieser Recherchen leicht verständlich zusammengefasst, damit es die Menschen lesen konnten, die es interessierte und diejenigen, die es nicht interessierte, nicht von meiner Passion für die „geborgenen Babys“ genervt wurden.

  2. Wie hast Du einen Verlag gefunden?
    Ich wusste, dass wir als Familie in absehbarer Zeit umziehen würden und ich nicht in meinen alten Job zurückkehren konnte. Und da ich sowieso eine sinnvolle Arbeit brauchte, die ich mit Baby von Zuhause aus machen konnte, habe ich den Anahita-Verlag gegründet und mein Buch dort veröffentlicht. Den Verlag habe ich Anfang 2012 verkauft, und jetzt widme ich mich ausschließlich dem Schreiben, als Autorin und als Journalistin. Ab und an übersetze ich auch.

  3. Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
    Im Wesentlichen habe ich „Geborgene Babys“ geschrieben, wenn ich mit meinem kleinen Sohn spazieren ging. Dabei haben sich meine Gedanken geordnet und strukturiert, und wenn ich nach Hause kam, habe ich sie aufgeschrieben. Das war ungefähr zwischen Sommer 2003 und Anfang 2004.
    Den Nachfolger "Geborgene Kinder" hatte ich lange, LANGE in der Schublade. Jetzt, wo der Verlag verkauft ist, habe ich endlich die Kapazität, daran weiter zu arbeiten.

Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Es ist mir wichtig, dass Babys kleine Menschen mit berechtigten Bedürfnissen sind und dass es das Familienleben einfach um sehr vieles leichter und entspannter macht, wenn man diese naturgegebenen Bedürfnisse achtet und respektiert, als wenn man versucht, gegen sie zu arbeiten. Mein liebster Satz in diesem Zusammenhang ist: Babys sind auch Menschen.

Was hat Dir persoenlich das Schreiben des Buches gebracht?
Ich habe ungemein viel gelernt, einmal natürlich fachlich, aber auch über mich selbst, wie ich funktioniere. Irgendwann kam noch die Freude dazu, bei den menschen etwas bewirken zu können. Inzwischen bekomme ich fast jeden Tag E-Mails von Leserinnen, die schreiben, wie sehr ihnen mein Buch gefallen und geholfen hat. Das macht mich dann so richtig glücklich.

Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?
Ja, absehbarer Zukunft wird es endlich so weit sein. Ich habe zusammen mit meinem Verleger kürzlich angefangen, diese Möglichkeit anzudenken und auch diverse Einladungen z.B. von Geburtshäusern bekommen und freue mich schon sehr darauf, wenn wir konkrete Termine dafür anbieten können. Derzeit 

biete ich in Zusammenarbeit mit Nicola Schmidt Kurse zum Thema „Windelfrei“ an.

Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?
Ich bin aus vollem Herzen Mutter, aber was das Hausfrausein anbelangt, hakt's hier ein bisschen. Ich finde meine Arbeit in der Regel so viel spannender als die Wäsche, dass der Haushalt manchmal leidet. Aber ich bin da sehr nachsichtig mit mir geworden. Wir Mütter neigen so oft dazu, alles perfekt machen zu wollen und übersehen dabei, dass auch wir nur zwei Hände haben und auch unsere Tage nur 24 Stunden. Wenn was liegen bleibt, bleibt halt was liegen. Dafür lese ich lieber meinem Sohn ein schönes Buch vor.
Zum Glück habe ich einen wunderbaren Mann an meiner Seite, der abends nach einem strammen Arbeitstag Kind und Haushalt übernimmt, wenn ich noch am Rechner sitze und schreibe.

Deine Homepage: www.juliadibbern.de, www.windelfrei-kurs.de

 

 

Kurzinterview mit Heike Abidi, 1 Kind, "Zimtzuckerherz", Schwarzkopf & Schwarzkopf

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Den Wunsch, Bücher zu schreiben, habe ich schon lange. Eigentlich schon seit meiner Kindheit. Die konkrete Idee zu meinem Debütroman kam mir im Frühjahr 2010 während eines Workshop-Wochenendes mit dem „Netzwerk Texttreff“. Da habe ich mir vorgenommen, das Bücherschreiben nicht mehr als „Wunschtraum“ anzusehen, sondern als „Projekt“ – und mir entsprechend auch Zeit dafür zu nehmen.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich selbst hätte womöglich nie einen Verlag gefunden. Für unbekannte Autoren ist das ja bekanntlich nicht einfach. Deshalb habe ich den Weg über eine Agentur gewählt. Meine Agentin Anja Koeseling von der Berliner Literaturagentur Scriptzz hat es geschafft, innerhalb von knapp einem Monat einen Verlag zu finden. Da hatte ich übrigens nur ein Exposé und die ersten drei Kapitel als Leseprobe fertig.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Für die Planung des Plots habe ich mir beim ersten Roman viel Zeit gelassen. Für das Schreiben brauchte ich dann noch mal 6 Monate.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Primär geht es mir mit meinen Büchern – das wird bei „Wahrheit wird völlig überbewertet“ genauso sein wie bei „Zimtzuckerherz“ – vor allem darum, zu unterhalten. Wenn die Leserinnen und Leser hinterher gesagt haben, dass sie ständig schmunzeln und manchmal so gar laut lachen mussten, dann habe ich sozusagen mein Ziel erreicht. Aber natürlich hat „Zimtzuckerherz“ auch inhaltlich eine Botschaft. Es geht um Freundschaft und Ehrlichkeit. Und darum, wie wichtig es ist, authentisch zu sein. Es bringt nichts, sich zu verstellen – jedenfalls nicht auf Dauer. 

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Viel! In erster Linie Spaß. Neue Erfahrungen. Neue Kontakte mit interessanten Menschen. Neue Buchverträge. Neue Perspektiven für meinen weiteren Berufsweg, in dem das Bücherschreiben inzwischen eine große Rolle einnimmt. Und nette Interviewanfragen wie diese hier …

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Ja, beides. Ich habe mehrere Seminarkonzepte ausgearbeitet, teilweise zum Thema Werbetexten und Marketing, aber auch eines mit dem schönen Titel „Humor im Text“. Und natürlich bin ich für Lesungen auch immer zu haben. Es macht Spaß, mit Lesern persönlich in Kontakt zu kommen und live festzustellen, welche Stellen bei den Zuhörern wie ankommen.

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Das ist für mich nichts Neues – ich arbeite ja schon seit über 20 Jahren im Hauptberuf als Werbetexterin, davon seit 16 Jahren selbstständig im Homeoffice. Dadurch bin ich sehr flexibel. Das funktioniert natürlich nur, wenn man diszipliniert ist – und keine Ambitionen hat, den Preis für die „perfekteste Hausfrau“ zu gewinnen. Man kann nicht in allen Bereichen gleich gut sein, das funktioniert nicht und man wird, wenn man es versucht, automatisch unzufrieden.

8) Deine Homepage-Adressen:

Meine Autorinnen-Website: http://AbidiBooks.de

Meine Werbetexterinnen-Website: http://www.AbidiText.de

Mein Texterinnen-Blog: http://www.AbidiBlog.de

 

Kurzinterview mit Lini Lindmayer, 2 Kinder, "Windelfrei? So geht´s!" (Tologo Verlag)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Ich schreibe im Prinzip seit ich schreiben kann. In meiner Kindheit und Jugendzeit waren es vor allem Geschichten und Gedichte. Die Idee ein Sachbuch zu schreiben kam nach meinen ersten Artikeln und meinem ersten Roman.
2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Ich habe das Jahrbuch für Autoren durchforstet - das kommt jedes Jahr neu heraus und dort etliche Verlage gefunden, dann aber durch Zufall gehört, dass der Tologo Verlag noch Autoren sucht, habe ihn angeschrieben und war schon mitten drinnen in den Verhandlungen.
3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
An meinem ersten Buch habe ich ein Jahr geschrieben, am zweiten Buch ein halbes Jahr und an meinem dritten Buch habe ich jetzt zwei Jahre gearbeitet -allerdings gab es dazwischen noch einige Kurzprojekte an denen ich geschrieben habe und die veröffentlicht wurden und dann meine
kleine Tochter, die in der Zeit zur Welt kam.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Was ich in meinen Büchern vermitteln möchte ist einerseit, das Leben mit mehr Leichtigkeit zu nehmen und andererseits, den Mut zu haben sich selbst und dem Kind wieder mehr zu vertrauen.
5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Wenn ich schreibe, bin ich ausgeglichen und habe nicht das Gefühl, ständig zu platzen, was die Gedanken in meinem Kopf betrifft - ich sehe mich als Malerin. Aber anstatt mit Farben zu malen, male ich mit Worten
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?
Ja, ich halte laufend Seminare zu den Themen meiner Bücher
7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?
Mit viel Schokolade und schwarzem Tee ... Nein, ganz im Ernst. Ich schreibe meist dann, wenn meine Kinder schlafen oder wenn sie beschäftigt sind ... immer wieder zwischendurch. Um nicht ständig am Computer zu sitzen, habe ich ein Heft in das ich meine Gedanken und deen schreibe
8) Deine Homepage-Adressen:
www.windelfrei.at, www.linilindmayer.com

Kurzinterview mit Carola Eder, 2 Kinder, "Auf den Spuren des Glücks" (Tologo Verlag)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Bevor ich die Frage beantworte erst folgendes als Einleitung: Jean Liedloff hat in Ihrem Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ das Kontinuum Konzept entwickelt anlässlich ihrer Beobachtungen zum Umgang mit Babys und Kindern bei einem ursprünglich und naturnah lebenden Volk in Südamerika. Aus ihren Beobachtungen schloss sie, dass ein bedürfnisorientierter respektvoller und gleichwürdiger Umgang mit Babys und Kindern Glück bringend seien. Nun zur Frage: Liedloff vermittelte mir zwar die Theorie, also dem Baby möglichst 24 Stunden Körperkontakt gewähren und es mit seinen Bedürfnissen und Anliegen ernst zu nehmen und so weiter, aber die Umsetzung in die Praxis fand ich schwerer als gedacht. Leider gab es bisher kein Buch dazu, wie das Kontinuum-Konzept im westlichen Alltag umgesetzt werden könne. Es gab zwar Bücher zum Stillen, Tragen oder Familienbett, aber kein Werk, das alle Themen des Kontinuum-Konzeptes aufgriff und behandelte. Nach der Geburt meines ersten Kindes (2003) hatte ich bereits die Idee, dieses Buch zu schreiben.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich habe zuerst den C. H. Beck-Verlag angeschrieben, der das Buch von Jean Liedloff herausgibt, dann einen Verlag, der thematisch in etwa passte, aber mir absagte. Tologo nahm sich dann meines Buches an.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Sieben Jahre.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Den Familien Mut zu machen, einen eigenen persönlichen Weg zu finden, in Kontakt mit ihren Bedürfnissen zu kommen und so über Konzepte hinaus zu wachsen. Konzepte sind für mich nichts negatives, sonst würde ich mich nicht mit dem Kontinuum-Konzept auseinandersetzen, aber ich betrachte sie nur als Basis. Das Ziel ist, sich selbst besser zu spüren und somit auch Kinder besser wahrzunehmen und somit besser auf sie eingehen zu können.

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Mit den Themen bin ich mit gewachsen und habe fortwährend gelernt. Also mit meinen Kindern einen immer liebevolleren Umgang zu finden und zu leben. Außerdem habe ich gelernt intuitiv zu arbeiten und nicht all zuviel planen zu wollen. Ich mache Schritt für Schritt und nicht mehr zu viele Gedanken, ob ich alles bedacht habe, da ich die Erfahrung machte, dass im richtigen Moment die passende Idee kommt.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?

Nein.

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter- und Hausfrau sein unter einen Hut
bekommen?

Ich habe zuerst nur geschrieben, wenn meine Tochter ihren Mittagsschlaf hielt. Als mein Sohn zur Welt kam, war erst mal einige Monate Pause, dann begann ich morgens zu schreiben. Oft wachte ich bereits um 4 Uhr auf, voller Freude auf diese Tätigkeit und arbeitete etwa zwei Stunden. Mein damaliger Mann half mir auch aus, indem er die Kinder betreute, wenn ich mal nachmittags oder Abend schrieb. In der Regel plante ich etwa zwei Stunden täglich ein. So nahm das Schreiben nicht zuviel Raum und Energie ein.

8) Deine Homepage:

http://carolas-seite.org

 

Kurzinterview mit Eileen Schlüter, 3 Kinder, "Geliebte Nanny" (aavaa Verlag)

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Ich habe schon immer gern gelesen und schon früh Romane verschlungen. Als Teenager habe ich dann angefangen, selbst Geschichten zu schreiben, habe aber nie etwas veröffentlicht oder überhaupt an Verlage geschickt.So richtig hat mich die Schreibwut aber erst nach der Geburt meines 3. Sohnes im Jahr 2008 gepackt. Seitdem schreibe ich ständig - hauptsächlich an Romanen, aber auch an Kurzgeschichten.
2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Ich habe mein Manuskript an sämtliche seriöse Verlage geschickt und fast schon aufgegeben, als nach ca. 1 Jahr endlich die Zusage des AAVAA Verlags, Berlin kam.
3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Die reine Schreibzeit an meinem ersten veröffentlichten Roman (Geliebte Nanny) betrug ca. 5-6 Monate. Allerdings hatte ich während der Arbeit an diesem Buch mehrere Unterbrechungen, wie beispielsweise Schreibblockaden und ich habe auch an mehreren Romanen gleichzeitig geschrieben, sodass das Buch/ fertige Manuskript erst nach ca. 1 1/2 Jahren fertig war.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Meine Romane haben einen heiteren Charakter, weil ich meinen Leserinnen (oder auch Lesern)vermitteln möchte, dass man nicht immer alles zu ernst nehmen sollte. Sie sollen Spaß an meinen Büchern haben, ich will sie zum Lachen bringen. Trotzdem versuche ich, auch eine Botschaft zu hinterlassen, beziehungsweise Denkanstöße zu geben, in meinem aktuellen Buch "Geliebte Nanny" , behandele ich beispielsweise Konflikte in Zusammenhang mit Integration und gehe - allerdings in begrenztem Rahmen- auf das Thema Umgang mit Ausländerfeindlichkeit ein.

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Ich bin sicherer geworden. Erstens habe ich während des Schreibens von Geliebte Nanny endlich meinen persönlichen Stil gefunden und zweitens haben mich die vielen positiven Resonanzen und Rezensionen ermutigt, weiter zu schreiben. Ein neuer Tatendrang wurde sozusagen bei mir ausgelöst, weitere Geschichten zu schreiben, neue Figuren mit unterschiedlichen Eigenschaften zu erschaffen, sie Abenteuer erleben zu lassen, sie sich verlieben zu lassen, sie Fehler machen zu lassen oder sich mit Konflikten auseinandersetzen zu lassen.Das ist genau das, was ich immer machen wollte.
6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Nein, ich gebe keine Seminare. Ich bin viel zu unsicher da ich ja noch eine Anfängerin bin. Ich traue mich ja nicht einmal eine Lesung mit meinem Buch zu veranstalten. Ich lerne lieber selbst noch dazu, lese Berichte, Interviews, Tipps usw. von anderen Autoren. Auch Autorenforen finde ich interessant. Besonders hat mir ein schönes Buch übers Schreiben geholfen." Ein Roman in einem Jahr" von Louise Doughty.
7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen
Hut bekommen?
Da mich das Schreiben in allen möglichen Augenblicken überkommt und ich dann dringend meine Ideen "zu Papier bringen" muss, lasse ich meinen Laptop einfach immer eingeschaltet, sofern ich zu Hause bin. Da ist es völlig egal, ob ich gerade Wäsche aufhänge oder Essen koche.
Manchmal ist es natürlich schwer, alles unter einen Hut zu kriegen. Da kommt es schon mal vor, dass der Ehemann eifersüchtig auf das Schreibprogramm ist und die Kinder es ungerecht finden, dass ich soooo lange vor dem Laptop sitzen darf. Aber natürlich versuche ich, das Schreiben in die Abendstunden zu verlegen, wenn alles erledigt ist und die Kinder schlafen.
Deine Homepage: 

https://www.facebook.com/eileen.schlueter

https://www.facebook.com/GeliebteNanny

 

Kurzinterview mit Eva-Ruth Landys, 3 Kinder, "Die dritte Sünde", bookspot Verlag

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Geschrieben habe ich schon länger, da ich als Kinder-Musicalautorin und auch für das Radio geschrieben habe. Mehr aber als Nebenprodukt zu meiner Tätigkeit als Musikerin und Komponistin. Dennoch hatte ich schon seit meiner Schulzeit den Plan irgendwann noch einmal ein Buch zu schreiben. Wahrscheinlich dauert es etwas, bis der richtige Impuls kommt oder das richtige Thema, wann die Zeit reif ist sozusagen. Beim einen kommt es früher, beim anderen später! Bei mir war es um die Jahreswende 2010 soweit. Ich bin ein riesiger Fan klassischer Englischer Literatur und hatte nun schon alles Erreichbare samt sämtlicher BBC-Verfilmungen herauf- und heruntergelesen und angeschaut. Schließlich sah ich einen bezaubernden fiktiven Film über eine Jugendliebe Austens. Den kannte ich als einzigen noch nicht. Nun aber war der Vorrat erschöpft! Was tun? Kurzerhand setzte ich mich an meinen Schreibtisch, tupfte eine Eingangsszene hin und begann mir selbst eine Geschichte im Stil meiner geliebten Klassiker zu schreiben. Doch bald entwickelte ich professionellen Ehrgeiz und recherchierte, las und schrieb mit großem Eifer. Daraus wurde dann mein Erstling „Pflicht und Verlangen“. Man hört es schon am Titel: Eine Verbeugung vor Austen und den Brontёs! Eher ein klassischer romantischer Gesellschaftsroman, als der typische historische Liebes-Roman. Aber für Fans von Austen und Brontё wirklich lesenswert, heißt es, - und da gibt es gar nicht so wenige!

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich war eigentlich ziemlich unbedarft in dieser Sache. Meine Tante ist auch Schriftstellerin und ich fragte sie, wie ich vorgehen müsse (eine Vermittlung war nicht möglich, da sie ein ganz anderes Genre bedient, als ich mit meinem „klassischen englischen“ Liebesroman). Sie gab mir den Tipp, ein Exposé zu schreiben und es an verschiedene Verlage zu schicken. Auch das Internet diente als Informationsquelle. Alle Verlage haben für gewöhnlich die Regeln für die berühmten „unverlangt“ eingesandten Manuskripte irgendwo notiert und man tut gut, sich daran zu halten. Allerdings kann man sich – wie ich heute weiß – die Bewerbung bei den üblichen Großverlagen auf diese Weise komplett sparen. Das läuft über Agenten, an die ebenso schwer heranzukommen ist als völliger Neuling. Ich schrieb im Laufe einiger Monate insgesamt 11 Verlage an, darunter auch zwei kleinere, bei denen ich genau auf die Ausrichtung achtete. Und der Bookspot-Verlag/ München (der sich auf gehobene historisch-belletristische Werke spezialisiert hat, neben seiner Krimi und Thriller-Schiene) hat mich unter Vertrag genommen. Heute weiß ich, dass ich damit erstaunliches Glück hatte. Das ist nicht die Norm. Im Grunde hat es bei mir gleich geklappt.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Am ersten, wie im Rausch, etwa fünf Monate bei einem Umfang von ca. 550 Seiten. Beim zweiten Roman (etwa die gleiche Seitenstärke), der auch der Auftakt einer Trilogie ist und bei dem ich die Handlungsstränge nicht einfach laufen lassen konnte, sondern mehr planen musste, da er weitaus komplexer angelegt ist, dauerte es etwa zehn Monate. Dazwischen habe ich aber auch noch ein neues Musical komponiert und produziert – eine Auftragsarbeit und auch ein größeres Chorprojekt geleitet- war also etwas beschäftigter.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Nun ich denke, obwohl die Bücher in unterschiedlichen Epochen handeln, das eine sehr romantisch ist, das andere auch deutliche erotische Anteile hat, ist mir die Charakterzeichnung der Protagonisten sehr wichtig. Es sollen Menschen aus Fleisch und Blut sein. Und ich will einen tiefen Einblick geben in die jeweilige Epoche (meine Bücher spielen alle im England des 19. Jahrhunderts, eine Zeit, in der sich in Windeseile das Leben enorm veränderte, wie niemals zuvor. Etwas, das bei Austen überhaupt keine Erwähnung findet!) Wie erlebten die Menschen das damals, was fühlten, was dachten sie? Und hier besonders: Wie erlebten sie es als zumeist völlig rechtlose Frauenpersonen? Was machten Sie, die unterschiedlichen Ständen entstammten, aus ihren – kaum vorhandenen – Möglichkeiten? Was bedeutete der moralische Zwang für sie? Eines wird jedenfalls klar: dieses überromantisierte Bild der Epoche, das so vorherrscht, besonders in den üblichen Lord/Lady-Romanen ist ziemlich unangebracht. Ich glaube, man wird als Autorin und Leserin dankbar, heute in einem weitaus fortschrittlicheren Europa leben zu können- auch wenn es noch viel zu tun gibt! Mir ging es jedenfalls so und andererseits bin ich den Frauenrechtlerinnen dadurch sehr viel näher gekommen und bin ihnen enorm dankbar für Ihren Mut, obwohl ich den romantischen Helden trotzdem liebe…

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Ich habe einen völlig neuen Kontinent der Kreativität für mich entdeckt. Zunächst hieß dieser Kontinent: Musik! Jetzt ist es auch oder fast noch mehr die Literatur. Ich liebe es, ihn zu erkunden! Das ist ein wirkliches Abenteuer.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Ich mache Lesungen, allerdings im Moment noch sehr dosiert. Ich suche mir nur die Leckerbissen aus! Als Mutter halbwüchsiger Kinder ist die Organisation da nicht einfach, auch deshalb, weil mein bester Ehemann von allen seinerseits jobmäßig oft ins Ausland muss. Vor Jahren hatte ich mich deshalb schon in der Musik von der Bühne zurückgezogen und mich mehr auf Komposition und Studioarbeit verlegt. Sich die Nächte in irgendwelchen Clubs um die Ohren zu hauen und in der Gegend herumzufahren ist mit kleinen Kindern einfach nicht drin, mit schulpflichtigen erst recht nicht – und ich habe 3! Auch heute sind Lesungen, die eine Übernachtung erfordern schwierig zu organisieren, das wird aber besser mit der Zeit. Seminare gebe ich in beiden Bereichen: Zur Zeit denke ich darüber nach ein Seminar über Lesungen anzubieten, insbesondere über Stimmschulung und Bühnenauftreten. Daran krankt es vielen Autoren. Sie können zwar toll schreiben, aber eine Lesung über 2 Stunden durchzuhalten ist nicht einfach und braucht einfach auch Stimmtraining und Kenntnisse über die Wirkung der eigenen Stimme, wie bei Sängern oder Schauspielern. Als bühnenerfahrene Sängerin, sowie eben Autorin und auch Gesangslehrerin bin ich da Profi…

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen? 

Ich schreibe vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind. Manchmal am Wochenende, manchmal abends, wenn alle im Bett sind. Es ist nicht einfach und bedarf einer verständnisvollen Familie, sowie eines Ehemanns, der sich nicht scheut auch mal das Bügeleisen in die Hand zu nehmen. Außerdem leiste ich mir eine Putzfrau! Die gute weiß gar nicht, welch große Rolle sie in meiner Schriftstellerlaufbahn spielt!;-)) Aber es ist durchaus ein jonglieren. Meine Familie ist jedoch auch stolz auf ihre kreative Mama und mein Dank an sie in meinen Büchern ist nicht nur als leere Floskel zu verstehen.
8) Deine Homepage-Adressen

www.eva-ruth-landys.de

http://www.facebook.com/landysnovels

 

 

Kurzinterview mit Kathrin Corda, 2 Kinder, "Cappuccino fatale", Piper Verlag

1)   1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Die hatte ich eigentlich schon immer. Ein Buch zu schreiben war – wie von so vielen anderen Menschen auch – immer ein Traum von mir gewesen. Und nun ist es getan und das Leben ist eigentlich wie vorher auch. Und reich wird man erst recht nicht davon. J

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Meine Freundin arbeitet bei Piper und hatte eine Lektorin über Monate mehrfach bekniet, doch mal kurz in mein Manuskript zu gucken, weil es meiner Freundin einfach gut gefiel. Die Lektorin war recht sauer darüber, nun auch noch auf dem Bürogängen mit den berühmten „unaufgefordert eingesandten Büchern“ beworfen zu werden.

Nachdem sie sich dann mal reingelesen hatte, ging alles recht schnell und „Cappuccino fatale“ wurde in das eigentlich schon verabschiedete Sommerprogramm 2012 aufgenommen.

Meine Lektorin sagt heute dazu, es sei das erste Mal in ihrer Berufslaufbahn gewesen, ein unaufgefordertes Manuskript veröffentlich zu haben. Ich vermute, ohne das Engagement meiner hartnäckigen Freundin wäre es auch dort versandet. Ich empfehle daher eher jedem, sich einen Agenten zu suchen.

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Ein halbes Jahr plus zwei Monate Korrekturphase nach dem Lektorat

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Ich wollte einfach nur lustige und seichte Unterhaltung schreiben – mit ein bisschen Italienkritik zwischen den Zeilen, für die, die denken, Italien sei immer noch und nur Dolce Vita.

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Spaß hat es mir gebracht! Ich genieße es, in einem Café zu sitzen, mein Laptop aufzuklappen und in meine ur-eigene Welt einzutauchen. Das ist zu meinem größten Hobby geworden.

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen e.c.?

Nein, ich gebe nichts dergleichen. Im Gegenteil: Wenn ich sehe, was meine Lektorin in meinen Texten alles anmerkt, müsste ich wohl eher mal ein Seminar absolvieren...

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Wenig bis gar nicht? Keine Ahnung. Wie ein Tagedieb vielleicht. Ich schleiche mich an den Rechner, wenn die Kinder schlafen und hoffe, mal ein bis drei Stunden für mich arbeiten zu können. Ohne die Rückendeckung und Hilfe von meinem Mann und meinen Eltern würde das schlichtweg gar nicht gehen. Keiner ahnt, wie schön und schwierig es ist, berufstätige Mutter zu sein, wenn man es nicht selber mal erlebt hat J

8)Deine Homepage: habe keine

 

Kurzinterview mit Sofie Capasso, 3 Kinder,"Die Geschichten-Schatzinsel", bod

1. Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Den Wunsch dazu hatte ich schon seit ich ein Kind bin. Ich habe mir das zunächst jedoch gar nicht zugetraut, obwohl ich vorher schon Kurzgeschichten geschrieben hatte. Aber ein ganzes Buch?
Als ich dann aus einer kleinen Selbstfindungskrise heraus Anfang 2009 einen sehr guten Therapeuten aufsuchte, hat dieser mich mit seinem unerschütterlichen
Optimismus so sehr motiviert, so dass ich es gewagt und letztendlich auch geschafft habe. Und einmal angefangen, habe ich etwas losgetreten, was sich nun nicht mehr stoppen lässt, ich aber auch gar nicht stoppen will.
2. Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Anfangs habe ich meine Bücher im Selbstverlag über den Druckdienstleister BoD veröffentlicht. Mitte diesen Jahres bin ich dann allerdings über den Korrekturvertrieb und die Autorenvermittlung von Gerd Herrmann gestolpert und habe Kontakt mit ihm aufgenommen. Gerd Herrmann hat mich dann an den Bedburger Verlag 3.0 vermittelt und nun werden in Zukunft auch dort Bücher von mir erscheinen.
3. Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
An meinem ersten Kinderbuch "Lila Lockenkopf" habe ich ca. 6 Monate geschrieben, an meinem Jugendroman "Ozeanaugen" fast ein ganzes Jahr. 

4. Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
In den Kinderbüchern beschreibe ich alltägliche Situationen von Kindern, in die sie sich gut hineinversetzen können. Ich versuche damit, den Kindern Mut zu machen und Ängste zu nehmen. Mein Buch "Die Geschichten-Schatzinsel" habe ich zusammen mit den Kindergartenabgängern 2012 der Kita/ Familienzentrums St. Michael in Münster, zu denen auch meine Tochter gehörte, geschrieben und gestaltet. Die Einnahmen hieraus werden zum größten Teil an die "Arche Frankfurt" und das Familienzentrum gespendet. Hierbei war es mir wichtig den Kindern etwas zu geben was einzigartig ist und woran sie sich erinnern können. Ich wollte ihre Kreativität anregen und ihnen Bücher näher bringen. Das Ganze war eine tolle Geschichte, bei der die Kinder mit sehr viel Begeisterung dabei waren und dadurch sehr viel Wertschätzung erfahren haben. Bei der Präsentation des Buches haben die Kinder mich ebenfalls tatkräftig unterstützt und sind dabei über sich selbst hinaus gewachsen.
In meinem Jugendbuch geht es hauptsächlich um die erste große Liebe und um tiefe Gefühle, verpackt in einem Fantasy-Mantel. Aber auch dieses Buch soll Jugendlichen Mut machen.
5. Was hat dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Oh, eine ganze Menge. Es ist ein Ausgleich für mich zu meinem Alltag als dreifache Mama. Im Schreiben kann ich meine Fantasie spielen lassen und einfach mal abschalten. Lesungen zu halten hat mir viel Selbstsicherheit und die Arbeit mit den Kindern unheimlich viel positives Feedback gegeben, was mich sehr motiviert.
6. Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?
Bis jetzt habe ich außer Lesungen noch nicht viel gemacht. Dadurch, dass ich drei Kinder habe und mein jüngstes erst Anfang diesen Jahres geboren wurde, bin ich ungern länger von zu Hause weg. Dennoch kann ich mir für die Zukunft schon vorstellen, mal eine Lesereise zu machen und wer weiß, was sich in Richtung Seminare noch ergibt.
7. Wie hast Du das Schreiben, das Mutter- und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?
Das ist sicher nicht immer so ganz einfach. Ich schreibe in der Regel nur am Abend, wenn die Kinder im Bett sind. Dadurch dauert es zwar oft einfach länger bis ein Buch fertig ist, aber es ist alles eine Frage der Organisation. Zum Glück unterstützt mich meine Familie sehr, ich habe einen tollen Mann und eine liebe Mama, die gerne mal hilft, wenn es eng wird oder ich doch mal weg muss.
8. Deine Homepage Adressen:
www.sofiecapasso.dewww.verlag30.dewww.korrekturvertrieb.de

 

 

Kurzinterview mit Heike Wanner, 1 Kind, "Der Tod des Traumprinzen", Ullstein Verlag

Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?
Mein erstes Buch „Der Tod des Traumprinzen“ habe ich 2005 geschrieben, im nicht mehr ganz jungen Alter von … *hüstel*, sagen wir mal ich war über 30. Die Idee kam mir beim Umzug, als ich meine alten Tagebücher aus dem Schrank holte und sie in die Umzugskisten packen wollte. Doch stattdessen habe ich den Fehler gemacht, hineinzuschauen – und alles andere (einschließlich Umzug) vergessen. Ich habe mich halb totgelacht über mich selbst und meine Weltanschauung im Teenageralter! Die Folgen dieser Entdeckung waren:
1. Hungrige Möbelpacker
2. Ein nicht gerade gut gelaunter Ehemann
3. Die Idee zu meinem ersten Buch.
Die nächsten fünf Bücher („Frauenzimmer frei“, „Für immer und eh nicht“, „Weibersommer“ und zwei Manuskripte derzeit „in Produktion“) kamen aufgrund eigener Ideen zustande (die besten Ideen kommen mir beim Putzen) oder waren das Ergebnis lebhafter Diskussionen mit den Damen vom Ullstein-Verlag.

Wie hast Du einen Verlag gefunden?
Ich bin von Anfang an über eine Literatur-Agentur gegangen, der ich bis heute treu geblieben bin. Das kann ich allen Autorinnen nur empfehlen, die keine oder nur wenig Erfahrung im Literatur-Gewerbe haben und auf der Suche nach einem Verlag sind. Eine gute Agentur ist immer an neuen Stoffen interessiert, kennt sich bestens aus und hat auch die nötigen Kontakte zu den Verlagen.
Dass Ullstein bei mir damals „angebissen“ hat, war – glaube ich – auch ein wenig Glück. Aber das gehört ja auch dazu!

Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Ich schreibe ungefähr ein halbes Jahr an einem Manuskript. Allerdings sitze ich dann nicht die ganze Zeit am Computer, sondern muss meine Zeit einteilen zwischen Haushalt, Kind, Ehemann, Alltag, Haustieren und „normalem“ Job.

Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?
Meine Bücher haben nicht unbedingt eine tiefe Botschaft. Sie sollen einfach nur gut unterhalten. Wenn ich die Leserinnen zum Schmunzeln bringen kann, dann bin ich schon zufrieden.
Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?
Ich bin zufriedener geworden, denn ich bin jetzt in der glücklichen Lage, in meiner Freizeit das zu tun, was ich am liebsten mache: Schreiben. Und dafür bekomme ich auch noch Anerkennung (und ein bisschen Geld). Außerdem beobachte ich meine Umwelt genauer, seit ich schreibe. Man braucht ja immer ein paar Anregungen für neue Stories…Und selbstbewusster bin ich auch geworden. Früher habe ich es gehasst, vor einem Publikum zu stehen und etwas vorzutragen. Ich glaube, diese Situation kennt jeder von uns aus der Schulzeit, wenn man vor 30 Mitschülern ein Referat halten musste. Ich fand das einfach nur schrecklich! Heute lese ich manchmal vor mehr als 50 Leuten, ohne mir etwas dabei zu denken.
Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?
Nein, ich mache weder Seminare noch Lesereisen. Ich lese lediglich bei kleineren Veranstaltungen im Umkreis. Das liegt aber nicht an fehlendem Interesse, sondern eher daran, dass mich noch keiner zu einem Seminar oder einer Lesereise eingeladen hat…
Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?
Ohne die Unterstützung meiner Familie würde das gar nicht funktionieren. Mein Mann übernimmt den Haushalt, wenn ich gerade mal wieder in einer Schreib-Phase bin. Mein Sohn wird immer größer und selbstständiger, ich muss nicht mehr ständig „Pausenclown“ oder „Mama-Taxi“ spielen. Und meine Eltern rücken regelmäßig an, wenn es irgendwo brennt.
Deine Homepage-Adressen:
www.heike-wanner.de

 

 

Kurzinterview mit Tina Birgitta Lauffer, 1 Kind, "Mama-Allarm", Monika Fuchs Verlag

1)      Wie und wann ist Dir die Idee gekommen, ein Buch zu schreiben?

Ich schreibe hauptsächlich für Kinder und bin ein absoluter „Writeaholic“. Ich wollte nicht warten, bis sich irgendwann endlich mal ein Verlag für mich (damals noch) „No-Name-Autor“ interessiert. Ich bin den Weg einfach anders herum gegangen und habe auf meiner Webseite: www.tijo-kinderbuch.de veröffentlicht. Mittlerweile habe ich viele tausend Besucher im Monat und das macht mich sehr glücklich. Meine Geschichten, Lieder und Zeichnungen kommen genau dahin, wohin sie sollen – zu den Kindern. Mittlerweile ist einiges sogar in verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Auf dieser Webseite schrieb ich die Kolumne: „Von, mit und für Mamas“ und bekam von den vorbeisurfenden Müttern viel positives Feedback. Und den Vorschlag: „Mach doch ein Buch daraus!“

2)      Wie hast Du einen Verlag gefunden?

In meiner Freundesliste bei Facebook steht auch Monika Fuchs, die einen kleinen Verlag in Hildesheim hat. Zumindest virtuell waren wir uns sympathisch, und so habe ich angerufen und gefragt, ob sie an dem Manuskript interessiert wäre. Sie hat es gelesen, und eines Tages kam die freudige Botschaft, dass sie es ihr Verlagsprogramm, das sich vor allem an Familien richtet, aufnehmen will. Da sie nach dem traditionellen Verlagsprinzip arbeitet und alles selber finanziert, sucht sie die Manuskripte, in die sie investieren will, sorgfältig aus. Von daher nehme ich an, dass mein Buch sie überzeugt hat. Sympathie hin oder her! :-)

3)      Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Es gab ja schon etliche Kapitel aus der Kolumnenzeit, die habe ich dann etwas umgeschrieben, damit es insgesamt mehr wie ein Buch wird. Den Rest hatte ich in einigen wenigen Monaten den liebevollen Erinnerungen meines Gedächtnisses entlockt. Natürlich hatte ich während dieser Zeit auch genau hingehört, wenn andere Mütter erzählten.

Was ist Dir wichtig, im Buch zu vermitteln?

Als Mama ist man (frau) ja mehr denn je gefordert, multifunktional zu sein. Mit meinem Buch gelingt es des Leserinnen vielleicht, den einen oder anderen Stress einfach wegzuschmunzeln. Ich möchte den Mamas vor Augen halten, was sie eigentlich als Mutter alles so leisten. Und wie stolz sie auf sich sein können! Es ist kein Ratgeber, es ist noch nicht mal annähernd einer. Es ist eher ein Buch zum Schmunzeln, Wiedererkennen, Nachsinnieren und Ätsch-das-geht-auch-anderen-so-Denken. Ich hoffe, alle haben genauso viel Spaß beim Lesen, wie ich ihn beim Schreiben hatte.

5)      Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Es hat mich selbst nochmal in Erinnerungen schwelgen lassen. Auch ist mir wieder bewusst geworden, wie schnell doch die Zeit vergeht und wie kostbar jeder einzelne gemeinsame Moment ist. Außerdem hat es mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

6)      Gibst Du auch Seminare oder machst Lesereisen etc.?

Ich lese und singe regelmäßig in Kindergärten und Grundschulen und dort, wo ich (wenn es ins Programm passt) gebucht werde. Nun natürlich auch für die „Großen“.

7)      Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrausein unter einen Hut bekommen?

Das war natürlich nicht immer einfach und ist oft erst am (Spät)Abend möglich. Manchmal auch lange Zeit gar nicht, aber wann immer es die Zeit zuließ, lockte mich kein Fernsehprogramm der Welt von meinem Schreibtisch weg. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als zu schreiben, es füllt mich aus und macht mich glücklich.

8)      Deine Homepage: www.tijo-kinderbuch.de, www.mama-alarm.de, www.tina-birgitta-lauffer.de

 

Kurzinterview mit Corinna Knauff, 1 Kind, "Ich bin eine gute Mutter!", Campus Verlag

1)      Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Als meine Tochter etwa ein Jahr alt war, hat es mich gepackt. Mit meiner kleinen Tochter kamen all diese rückständigen Vorstellungen vom Muttersein wieder in mein Leben, die schon sieben Jahre zuvor mit meinem Sohn über mich gekommen waren. Doch diesmal war ich dank mehr Erfahrung besser gewappnet. Da ich eben nicht nur Mutter sondern auch Diplom-Heilpädagogin bin, wollte ich mit diesen ganzen antiquierten Vorstellungen vom guten Muttersein gründlich aufräumen und möglichst viele damit anstecken. Denn es geht immer nur gemeinsam, wenn man etwas ändern möchte.

2)      Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich hatte keinen blassen Schimmer vom Verlagsbetrieb und bin die Sache ziemlich blauäugig angegangen. Heute würde ich es anders machen. Aber am Ende hat es dann doch geklappt. Eine Freundin gab mir den Tipp, es über eine Literaturagentur zu versuchen. Das habe ich dann auch getan und schon die zweite Agentur biss an. Dann hieß es allerdings auch, die Verantwortung für die Verlagssuche der Agentin zu überlassen – was ich nicht immer einfach fand, weil sie erst mal eine ganze Reihe von Absagen einsammelte. Es ist dann schließlich doch glücklich ausgegangen. Der Campus Verlag wollte mein Buch verlegen und ich war happy und stolz wie Oskar.

3)      Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Ewig! Ich habe insgesamt an die drei Jahre an diesem Buch geschrieben. Auch weil ich zweimal große Änderungen in der Struktur vornehmen musste. 

Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Zuallererst mal wollte ich auf gar keinen Fall einen von diesen superschlauen Ratgebern schreiben. Denn von gutgemeinten Ratgebern haben wir Mütter nun wirklich mehr als genug. Sie sind in meinen Augen ein erheblicher Teil des Problems. Deshalb habe ich sehr viel Wert darauf gelegt, mit meinem Buch Müttern Unterstützung zu geben, das Eigene zu leben und zu entwickeln, unabhängiger von den Ansprüchen aus der Umwelt und den eigenen! zu werden. Das ist das, was mich im privaten wie auch im beruflichen Leben am meisten antreibt, wie wir es schaffen können wirklich frei zu sein – nicht nur als Mutter, sondern auch als Frau.

5)      Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Viel, sehr viel. Zunächst habe ich gemerkt, dass ich ein Talent zum Schreiben habe – das wusste ich vorher nicht. Dann das Buch hat mir viele Türen geöffnet. Außerdem hat mir das Schreiben geholfen, mit Distanz auf ganz persönliche und gesellschaftliche Dinge zu blicken und sie damit klarer wahrzunehmen. Meine Kinder verulken mich zwar liebend gerne mit meinem Buch – der Titel „Ich bin eine gute Mutter!“ ist eine super Steilvorlage - vor allem für pubertierende Söhne. Aber ich hoffe, spätestens in 10, 20 oder 100 Jahren finden sie es toll!J

6)      Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Ja und zwar sehr, sehr gerne. Die Lesungen sind jedes Mal ein Fest an Begegnung und Austausch mit anderen Müttern. Interessanterweise laufen sie immer nach dem gleichen Muster ab: Am Anfang kommen die Frauen rein und sind zurückhaltend, abwartend und alles ist ein bisschen steif. Und am Ende gehen wir alle gestärkt und beschwingt nach Hause, weil wir merken, wir sind nicht alleine, den anderen geht es genauso. Und weil wir jetzt wieder besser verstehen und wissen: Ja, ich bin doch eine gute Mutter!

7)      Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Mit Flitzen und Rennen. Bis sie in den Kindergarten kam, habe ich meine kleine Tochter an drei Tagen für jeweils drei Stunden zu einer Tagesmutter gebracht, bin nach Hause zurück gesaust, habe konzentriert 2 1/2 Stunden getippt und habe dann meine Tochter wieder abgeholt.

8)      Deine Homepage-Adressen:

www.corinna-knauff.de, www.gutemütter.de

 

Kurzinterview mit Yvonne Salmen, 3 Kinder, "50 Tipps gegen Stress für Müttern"

     1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Mit elf Jahren ist mir zum ersten Mal die Idee gekommen, Bücher zu schreiben, zu der Zeit wollte ich noch die jüngste Romanautorin Deutschlands werden. Allerdings habe ich mich nun, im “gereifteren” Alter, dafür entschieden, hauptsächlich Ratgeber zu veröffentlichen. Die Idee für meinen ersten Ratgeber “50 Tipps gegen Stress für Mütter” kam mir ungefähr zu der Zeit, als mein drittes Kind geboren wurde. Ich suchte selbst Wege, den stressigen Alltag zu verarbeiten und habe vieles ausprobiert, bis ich sagen konnte: Ja, jetzt lebe ich so ziemlich ausgeglichen - trotz des herausfordernden Alltags. Meine Erkenntnisse gebe ich in “50 Tipps gegen Stress für Mütter” an andere Mütter weiter, damit auch sie mehr Ruhe kommen können.

2) Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Ich habe mich gar nicht darum bemüht, einen Verlag zu finden, sondern nahm die Veröffentlichung komplett selbst in die Hand. Zuerst “nur” das eBook – danach das gedruckte Buch. Mittlerweile ist der Ratgeber “50 Tipps für werdende Väter” hinzugekommen, weitere Bücher werden ganz bestimmt folgen. Im Zuge des Schreib- und Veröffentlichungsprozesses bin ich auf andere Mütter getroffen, die ebenfalls Ratgeber schreiben und wir haben “Family Fields” gegründet. Hier kannst Du Dich über unser Projekt informieren: http://family-fields.de/family-fields-die-ratgeberreihe-fur-familien/ 

3) Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Für das Buch “50 Tipps gegen Stress für Mütter” brauchte ich nur ein paar Tage, ich hatte ja bereits alles im Kopf, was ich sagen wollte.

4) Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Mir ist es in dem Mütter-Ratgeber wichtig, vielfältige Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Mütter in ihrem oftmals stressigen Alltag für Ruhe und Ausgleich sorgen können. Der Ratgeber für werdende Väter soll den Bald-Papas einfach ein paar Infos vermitteln, wie sie besser in die Vaterrolle hineinschlüpfen können und dabei die Partnerschaft nicht aus dem Auge verlieren. Familiengründung bedeutet manchmal reichlich stürmische See. 

5) Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Mehr Ordnung in meinem Kopf. Die Gedanken flogen vorher ziemlich durcheinander, jetzt haben sie Struktur.  

6) Gibst Du auch Seminare, machst Lesereisen etc.?

Nein, aber ich habe einen Buchtrailer “gedreht”. Der ist hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=nPmOWki_8-c Das hat Spaß gemacht!

7) Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrau sein unter einen Hut bekommen?

Das harmonisiert doch perfekt: Mit meinen Netbook sitze ich manchmal im Kinderzimmer auf dem Bett, die Kinder spielen um mich herum. Dann hocke ich mich an den Basteltisch im Wohnzimmer und helfe zwischendurch beim Basteln und Malen. Draußen auf dem Spielplatz habe ich auch schon geschrieben, da stehen ja ganz gemütliche Bänke in der Sonne. Zu “kinderfreien” Zeiten kann ich richtig Gas geben, meine kleine Schreibmaschine ist ja stets zur Hand. Natürlich schreibe ich nicht ständig, meistens bin ich einfach nur Mama, ohne Netbook und Schreiberei. Die Haushaltsarbeit hat auch immer zwischendurch Platz, dabei kann ich natürlich nicht schreiben. Aber dazu gibt es das Kapitel in meinem Mütter-Ratgeber: “So klappt’s auch mit dem Haushalt”.  

8) Deine Homepage-Adressen:

www.family-fields.de, www.familienfinanzen.net

 

Kurzinterview mit Mara Andeck, 2 Kinder, "Wen küss ich und wenn ja, wie viel?", Boje Verlag

Copyright Olivier Favre
Copyright Olivier Favre

1) Wie und wann ist Dir die Idee gekommen ein Buch zu schreiben?

Das war beim Mittagessen. „Wozu braucht man eigentlich Männer?“, hat damals meine sechzehnjährige Tochter geseufzt. „Viele Tierarten kommen doch total gut ohne Männchen aus. Bambushaie, Wasserflöhe, Blattläuse. Sogar Truthennen!!! Überleg mal, was die an Zeit und Nerven sparen.“ Sie hatte schlechte Laune, denn sie hatte Liebeskummer. Außerdem sollte sie sich bis zum nächsten Tag ein Thema für ein Bio-Referat überlegen, was sie nervte.

„Wozu braucht man im Tierreich Männchen - mach doch genau darüber dein Referat“, habe ich damals geblödelt. „Davon haste was fürs Leben. Menschen sind doch auch Tiere.“  

Und dann hat sie genau das getan. Erst wälzte sie Bücher, dann studierte sie das menschliche Balzverhalten am lebenden Objekt. Schließlich kam sie zu dem Schluss, dass es rein theoretisch auch ohne Männchen ginge. „Aber mit ist es doch besser.“

Nach dem Referat sagte der Biolehrer zu ihr, er habe in seinem ganzen Lehrerleben noch bei keinem Vortrag so gelacht.

„Mach doch ein Buch daraus“, sagte ich zu meiner Tochter.

„Keine Zeit. Muss balzen. Mach du das“, meinte sie.

Und dann habe ich genau das getan. Ich musste ihr allerdings versprechen, sie und ihr Leben komplett aus dem Buch rauszuhalten. Nur die Idee, tierisches Balzverhalten einfach mal als Mensch auszuprobieren, die stammt von ihr.  

Wie hast Du einen Verlag gefunden?

Eine Freundin, selbst Jugendbuchautorin, las den Anfang meiner Geschichte und fand ihn witzig. Sie riet mir, den Text an ihre Agentin zu schicken, denn die würde gerade genau so etwas suchen. Zwei Wochen später hatte die Agentur einen Verlag für mich gefunden. Inzwischen schreibe ich am zweiten und dritten Band.

Wie lange hast Du am Buch geschrieben?

Schwer zu sagen. Ich arbeite als Journalistin und wegen anderer Aufträge kam ich oft wochenlang nicht zum Schreiben am Roman. Insgesamt waren es vielleicht vier Monate.

Was ist Dir wichtig im Buch zu vermitteln?

Ich habe das zwar nicht so geplant, aber all meine Buchprojekte haben tatsächlich ein paar Gemeinsamkeiten: Alle spielen im realen Leben. Immer geht es um Menschen auf der Suche nach Regeln für ihr chaotisches Leben. Und meine Bücher sind oberflächlich betrachtet nie ernst, man darf und soll beim Lesen lachen.

Im Kern sind sie aber doch ernst, denn ich mache mich darin nicht über irgendetwas lustig. Rein evolutionär betrachtet ist Lachen angeblich aus dem Zähnefletschen entstanden und Lachen ist für mich einfach die beste Art, dem Leben die Zähne zu zeigen.  

Was hat Dir persönlich das Schreiben des Buches gebracht?

Ich kann jetzt in meiner Jogginghose arbeiten, weil ich fast immer zuhause bin.

Was es noch bringt, weiß ich nicht, es ist ja noch nicht erschienen.

Machst Du auch Seminare, machst Lesereisen?

Im Moment steht das Schreiben für mich an erster Stelle. Ob das mal anders wird, kann ich noch nicht abschätzen. 

Wie hast Du das Schreiben, das Mutter-und Hausfrausein unter einen Hut bekommen?

Die Kinder und das Schreiben passen in meinem Fall gut zusammen, weil ich Bücher über Mädchen im Alter meiner Töchter schreibe. Meine Töchter lesen gern, was ich schreibe, und sie sind zugleich meine schärfsten Kritikerinnen.

Mein Haushalt und ich, das ist ein anderes Kapitel. Aber mit ein bisschen Improvisation und Flexibilität klappt bisher alles ganz gut.

Deine Homepage: www.mara-andeck.de

 

Möchten Sie, als Autorin, ebenfalls hier aufgeführt sein? Gerne! Melden Sie sich bei mir!

Schreibwettbewerb: